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++ News-Ticker ++

[30.05.2021] Mehr Freiheiten, mehr Aktivitäten und mehr Miteinander – die neue Corona Verordnung

Es wird wärmer, die Inzidenzen sinken und Niedersachsen geht weiter auf dem Weg in Richtung Normalität. Mit der beigefügten niedersächsischen Verordnung zur Eindämmung des Corona-Virus sind endlich wieder mehr Freiheiten, mehr Aktivitäten und mehr Miteinander möglich. Dies ist der Disziplin der Menschen in Niedersachsen zu verdanken, die in langen Wochen der Zurückhaltung und Vorsicht dazu beigetragen haben, dass die Inzidenzen inzwischen fast überall im Land auf einem sehr niedrigen Niveau angekommen sind.

Geholfen haben sicherlich auch der deutliche Impffortschritt und die vielen Testungen, denen sich die Niedersächsinnen und Niedersachsen unterzogen haben. Auch wenn in den nächsten Wochen mit der beigefügten Verordnung in einigen Bereichen die Testpflicht gelockert wird, sind alle dennoch herzlich gebeten sich auch weiterhin regelmäßig freiwillig testen zu lassen. Damit können etwaige Infektionen früh erkannt und eine weitere Verbreitung des Virus verhindert werden.

Die vollständige Mitteilung können Sie hier herunterladen: Pressemitteilung

[25.05.2021] Corona: Weitere Lockerung im Kreis Leer frühestens ab Sonnabend

Der Inzidenzwert im Landkreis Leer liegt heute bei 45,1 und damit seit fünf Tagen unter der Marke von 50 Corona-Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen einer Woche. Das hat bereits zu Nachfragen bei der Kreisverwaltung geführt, wann mit der Rücknahme der Testpflicht in Geschäften des Einzelhandels zu rechnen ist. Frühestens ab dem kommenden Sonnabend kann die Testpflicht entfallen, erklärt dazu der Landkreis Leer in einer Pressemitteilung.

Maßgeblich ist die Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen. Diese sieht vor, dass bei einer dauerhaften Inzidenz von unter 50 weitere Lockerungen der Corona-Regeln möglich sind. Dafür muss der Inzidenzwert an fünf Werktagen nacheinander unter 50 liegen. Seit dem Freitag in der vorigen Woche unterschreitet die Inzidenz im Landkreis Leer die kritische Marke – allerdings zählen der Sonntag sowie der Pfingstmontag als Feiertag nicht mit.

Sollte der Landkreis Leer auch am Mittwoch und Donnerstag unter 50 bleiben, wäre die erforderliche Zahl von fünf aufeinander folgenden Werktagen erreicht. Die Kreisverwaltung würde dann am Freitag eine Allgemeinverfügung veröffentlichen, die am nächsten Tag in Kraft treten würde. Der Sonnabend wäre also der erste Tag, an dem auch in Einzelhandels-Geschäften mit einer Verkaufsfläche von mehr als 200 Quadratmetern kein negativer Corona-Test mehr erforderlich wäre.

[18.05.2021] Vorläufige Außervollzugsetzung der „Landeskinderregelung“ bei der Beherbergung zu touristischen Zwecken

Der 13. Senat des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts hat mit Eilbeschluss vom heutigen Tag § 8 Abs. 2 Satz 1 1. Halbsatz der Niedersächsischen Corona-Verordnung (im Folgenden: Corona-VO) vorläufig außer Vollzug gesetzt (Az.: 13 MN 260/21).

Der Antragsteller, der in Nordrhein-Westfalen wohnt und ab dem 22. Mai 2021 einen Urlaubs-Aufenthalt in einer Ferienwohnung auf Borkum gebucht hat, hatte sich gegen das Verbot des § 8 Abs. 2 Satz 1 1. Halbsatz Corona-VO gewandt. Durch diese Vorschrift wird geregelt, dass sich Übernachtungs- und Vermietungsangebote in Hotels, Ferienwohnungen und -häusern, Campingplätzen und ähnlichen Einrichtungen nur an Personen richten dürfen, die ihren Wohnsitz in Niedersachsen haben. Dies sei keine notwendige Infektionsschutzmaßnahme und stelle eine Ungleichbehandlung dar.

Vollständige Mitteilung: https://oberverwaltungsgericht.niedersachsen.de/aktuelles/presseinformationen/vorlaufige-ausservollzugsetzung-der-landeskinderregelung-bei-der-beherbergung-zu-touristischen-zwecken-200497.html?fbclid=IwAR0roHzBCbNth8h53Q_NARnHDSoO8IS3gtP9YIFaIb0OzQ9rlEMQTO8usAI

[12.05.2021] Corona-Test-Schulungen in der Kulturinsel

Die Nordseeheilbad Borkum GmbH bietet in Kooperation mit Dr. Franz Meyer und der Borkumer Gemeinschaftspraxis Harms/Valatka ab sofort Schulungen für Corona-TesthelferInnen an. Damit wird lokalen Betrieben die Möglichkeit gegeben, dass ihre MitarbeiterInnen im Anschluss selbst diese Tests durchführen dürfen. Eine zeitliche Erleichterung sowie ein Service für den eigenen Mitarbeiterstamm oder für Gäste und Besucher des jeweiligen Betriebes. Das trifft u.a. für Beherbergung, Gastronomie oder Einzelhandel zu, für die ein negatives Testergebnis nach dem jeweiligen Stand der Landkreis-Inzidenz und der damit verbundenen Verordnung Voraussetzung für den Besuch darstellt.

Die Schulung dauert rund 45 Minuten und wird als Präsenzveranstaltung in der Kulturinsel angeboten, da auch praktische Tätigkeiten geschult werden. Die Schulung berechtigt zur Durchführung von PoC-Tests/Antigen-Schnelltests und die Teilnehmer erhalten eine Teilnahmebescheinigung. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen pro Schulung mit bis zu drei Teilnehmern pro Betrieb begrenzt.

„Uns ist es ein Anliegen, die hiesigen Betriebe zu unterstützen und bieten die Schulungen daher kostenfrei an“ sagt Göran Sell, Geschäftsführer der Nordseeheilbad Borkum GmbH. Termine sind aktuell bis zum 19. Mai 2021 geplant. „Auf der Webseite www.borkum.de/information ist der Link zur Anmeldung hinterlegt“ ergänzt Sell. Schulungsinhalte sind Anatomie und Physiologie des Mund-Nase-Rachenraums, hygienische Verhaltensmaßnahmen vor, während und nach der Testung sowie Vorbereitung und Durchführung von PoC-Tests/Antigen-Schnelltests.

[12.05.2021] Landkreis stellt Bescheinigung für COVID-19-Genesene aus

Erleichterungen bei Testpflicht und Kontaktbeschränkungen für Genesene

Am 09.05.2021 ist die so genannte "COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung" des Bundes in Kraft getreten, die Erleichterungen für Geimpfte und Genesene vorsieht, indem sie in vielen Bereichen mit bereits negativ getesteten Personen gleichgestellt werden. Sie können damit beispielsweise die Geschäfte des Einzelhandels betreten oder die seit Montag geöffnete Außengastronomie besuchen, was beides laut Verordnung grundsätzlich nur mit einer negativen Testbescheinigung zulässig ist. Darüber hinaus sind die Personengruppen von den gültigen Kontaktbeschränkungen ausgenommen, werden hier also nicht mitgezählt.

Während Geimpfte eine entsprechende Bescheinigung nach der Impfung oder ihren Impfausweis als Nachweis nutzen können, existiert eine vergleichbare Bestätigung über eine überstandene COVID-19-Infektion bisher nicht. Der Landkreis Leer wird deshalb für die Bürgerinnen und Bürger im Kreisgebiet, die in den letzten sechs Monaten an Corona erkrankt sind, eine entsprechende "Genesenennachweis" ausstellen. Der Nachweis wird den betroffenen Personen ohne vorherige Beantragung ausgestellt - er muss somit nicht noch beantragt werden. Rund 3.500 Betroffene werden in den kommenden Tagen entsprechende Nachweise durch das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung erhalten.

[07.05.2021] Corona: Bundes-Notbremse ab Sonnabend gelockert

7-Tage-Inzidenz liegt seit fünf Werktagen unter der kritischen Marke von 100

Der vom Robert-Koch-Institut (RKI) ermittelte Inzidenzwert für den Landkreis Leer liegt heute (Donnerstag) bei 69,1 Corona-Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen. Weil damit die kritische Marke von 100 an fünf Werktagen in Folge unterschritten worden ist, kann die sogenannten Bundes-Notbremse gelockert werden. Die mit der Notbremse verbundenen strengeren Schutzmaßnahmen werden somit aufgehoben. Ab Sonnabend, 8. Mai, gelten dann wieder die Regeln der Niedersächsischen Corona-Verordnung. Konkret bedeutet dies, dass es zum Beispiel nachts keine Ausgangsbeschränkungen mehr gibt und wieder mehr Kontakte erlaubt sind.

Bei Einführung der sogenannten Bundes-Notbremse vor gut zwei Wochen hatte der Landkreis Leer an drei Tagen hintereinander den Inzidenzwert von 100 überschritten, weshalb schärfere Maßnahmen, wie sie durch das Infektionsschutzgesetz vorgesehen sind, in Kraft getreten sind. Am 30. April war der Wert dann wieder unter 100 gefallen; der 1. Mai als Feiertag und der Sonntag sind keine Werktage und zählten nicht mit. Von Montag bis Donnerstag dieser Woche blieben die Werte unter der kritischen Marke. Nachdem der Inzidenzwert somit an fünf aufeinander folgenden Werktagen unter 100 lag, können die strengeren Maßnahmen nun zurückgenommen werden. Dies wird der Landkreis am Freitag durch eine entsprechende Allgemeinverfügung in den hiesigen Tageszeitungen bekanntgeben.

Die Regeln für den Landkreis Leer im Überblick:

Ausgangssperre: Die nächtliche Ausgangssperre von 22 Uhr bis 5 Uhr wird ab dem 8. Mai, 0 Uhr, aufgehoben.

Einzelhandel: Geschäfte des täglichen Bedarfs (bspw. Lebensmittelhandel, Apotheken, Drogerien etc.) sind geöffnet.

Die Öffnung der Verkaufsräume des Einzelhandels mit Terminshopping (Click & Meet) ist am Sonnabend nunmehr wieder ohne negativen Coronatest zulässig.

Kontaktbeschränkungen: 1 Haushalt + höchstens zwei Personen eines anderen Haushalts (zzgl. deren Haushalt angehörige Kinder unter 14 Jahre). Nicht zusammenlebende Paare gelten als ein Haushalt.

Körpernahe Dienstleistungen: Neben Frisörbetrieben sind nun auch wieder Dienstleistungen im Rahmen eines Betriebs der körpernahen Dienstleistungen oder der Körperpflege wie eines Kosmetikstudios, einer Massagepraxis, eines Tattoo-Studios oder eines ähnlichen Betriebs zugelassen. Hier gilt überall die Pflicht zum Tragen einer medizinischen oder einer FFP2 Maske. Die Testpflicht des Kunden vor dem Frisörbesuch oder der Fußpflege entfällt.

Hinweise: Die genannten Vorgaben basieren auf der derzeit gültigen Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen, die am 9. Mai 2021 ausläuft. Mit der vom Land bereits angekündigten Überarbeitung der Corona-Verordnung haben daher verschiedene Regelungen, die jetzt (wieder) im Landkreis Leer gelten, nur bis einschließlich Sonntag Bestand. Die Kreisverwaltung wird rechtzeitig die Änderungen bekanntgeben, die ab Montag gelten.

Fest steht bereits, dass ab kommendem Montag, den 10. Mai 2021, in Niedersachsen wieder deutlich mehr Kinderbetreuung und Präsenzunterricht stattfinden wird. Die Bereiche Kita und Schule werden bis zu einer Sieben-Tage-Inzidenz von 165 offengehalten, wie das Niedersächsische Kultusministerium mitgeteilt hat:

Schulen: Im Bereich Schule erfolgt ab Montag für alle Jahrgänge ein Szenarienwechsel von C zu B. Auch die Jahrgänge, die zuletzt im "Home-Schooling" nur online unterrichtet wurden, können am Montag im Wechsel in geteilten Lerngruppen die Schule besuchen.

Kindertageseinrichtungen: Für die Kindertageseinrichtungen gilt ab Montag ebenfalls das Szenario B: Im eingeschränkten Regelbetrieb werden alle Kinder in der Gruppe betreut, in die sie aufgenommen wurden. Die Durchmischung von Kindern unterschiedlicher Gruppen ist dabei untersagt.

[06.05.2021] Mitteilung der BBS Borkum zum Unterricht ab dem 10.05.2021

Die derzeitige Entwicklung der Inzidenzahlen im Landkreis Leer und die Anhebung der Grenze für das Szenario B von 100 auf 165 lassen hoffen, dass ab dem 10.05.2021 der Unterricht für alle Klassen wieder in Präsenz in der Berufsschule stattfindet.

Es wird das zeitversetzte Modell (wie im Dezember) für die jeweiligen Berufsgruppen gelten. Die Schüler sind durch die Lehrkräfte und Schulleitung informiert. Weitere Hinweise zu Test- und Maskenpflicht und Betretungsseinschränkungen des Schulgeländes sind auf der Internetseite www.bbs-borkum.de zu finden.

Bei Fragen, auch seitens der Ausbildungsbetriebe ist die BBS Borkum derzeit am Besten unter sekretariat@bbs-borkum.de erreichbar.

[06.05.2021] Saisinonverkehrsbeschränkung ab 18. Mai

Die Landesregierung hat kurzfristig Lockerungen in der Corona-Pandemie beschlossen. Bereits am 10. Mai 2021 dürfen wieder Gäste aus Niedersachsen nach Borkum kommen. Deshalb soll die Stadt wieder für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden. Da viele Kraftfahrer noch keine Genehmigung beantragt haben und eine gewisse Vorlaufzeit benötigt wird, wird die Sperrung am 18. Mai 2021 erfolgen.

Die sogenannte „rote Zone“ wird ganztägig und die „blaue Zone“ wird nachts von 21:00 bis 07:00 Uhr gesperrt. Wie in den letzten Jahren ist das Befahren dieser Zonen lediglich mit einer Ausnahmegenehmigung gestattet. Es wird darauf hingewiesen, dass in der blauen Zone das nächtliche Parken von 21:00 bis 07:00 Uhr nicht erlaubt ist.

Die Ausnahmegenehmigungen nebst Aufkleberplaketten werden aufgrund der Corona-Pandemie per Post versendet. Die Versendung erfolgt aufgrund möglicher Änderungen nicht automatisch. Bitte beantragen Sie die Ausnahmegenehmigungen telefonisch unter 04922 303-224 / -225 oder per E-Mail: svb@borkum.de

Mit Inkrafttreten der Saisonverkehrsbeschränkung ist das Radfahren in der Fußgängerzone Wilhelm-Bakker-Straße/untere Strandstraße nicht mehr erlaubt. Um Beachtung wird gebeten.

[06.05.2021] Das Heimatmuseum wird schrittweise geöffnet

Aufgrund der durch die Niedersächsische Landesregierung veröffentlichte Öffnungsstrategie will der Heimatverein der Insel Borkum e.V. den Betrieb des Heimatmuseums „Dykhus“ nun langsam wieder hochfahren.

Dazu sollen an den Himmelfahrts- und Pfingstwochenenden Öffnungstage angeboten werden. In der Zeit von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr können dann jeweils 50 Personen gleichzeitig das Borkumer Museum besichtigen.

Die Öffnungstage sind vom 13.05. bis 16.05.2021 (Himmelfahrt) und vom 21.05. bis 24.05.2021 (Pfingsten).

Das Hygienekonzept des Museums sieht unter anderem vor, dass die Besucher sich vor Ort über die Luca-App ein- und auschecken können und so eine mögliche Rückverfolgung bei einer Infektion durch das Landesgesundheitsamt erfolgen kann. Außerdem ist die Vorlage eines tagesaktuellen negativen Testergebnisses vor dem Einlass erforderlich.

Nach dieser Testphase wird der Heimatverein entscheiden, wann weitere Öffnungstage eingeführt werden.

[05.05.2021] Tourismus ab 10. Mai in den Startlöchern

In der Pressekonferenz der niedersächsischen Landesregierung rund um Ministerpräsident Stephan Weil wurde am gestrigen Dienstag mit dem Auslaufen des Lockdowns zum 9. Mai 2021 über die geplanten Lockerungen ab dem 10. Mai 2021 informiert.

Dabei beschreitet die Landesregierung den Weg planbarer, äußerst vorsichtiger Lockerungen. Maßgeblich plant das Land demnach Öffnungen im Tourismus und der Gastronomie. Weiterhin wird der Fokus auf Kinder und Jugendliche und auf Verbesserungen für den Unterricht in Schulen gesetzt. Stephan Weil lobte in seiner Einleitung, wie gut Niedersachsen durch die dritte Welle gekommen sei, über zwei Drittel der Gesundheitsämter melden stabile 7-Tage Inzidenzen unter 100. Er betonte, dass die nächsten Schritte und Maßnahmen sukzessive nach einem Stufenplan erfolgen. Dabei sollen sich die Lockerungsschritte und die Sicherheitsmaßnahmen ergänzen. Dies geschehe zudem in Abhängigkeit mit der Entwicklung der 7-Tage Inzidenzwerte sowie einer Test- und Impfstrategie: „Wir sind mit dem Stufenplan aus dem monatelangen Lockdown auf dem richtigen Weg, die richtige Balance für eine Lockerung mit Spielräumen und Freiheiten zu finden und damit die schwierige Übergangsphase zu überwinden. Mit sinkenden Inzidenzen und der Erhöhung der Impfquote kommt nach und nach mehr Sicherheit“ erklärte Stephan Weil in der Pressekonferenz.

Was bedeutet das für Borkum?

Auf Nachfrage gab der Landesvater zu verstehen, dass Borkum, wie alle Ostfriesischen Inseln keine Sonderlösung, also keine separate Betrachtung losgelöst vom Landkreis zugesprochen bekommt.

Laut der Pressekonferenz und den Worten von Wirtschaftsminister Bernd Althusmann dürfen Restaurants und Lokale zunächst im Außenbereich öffnen, in Abstand von zwei Wochen dann auch im Innenbereich. Auch Hotels, Campingplätze, Jugendherbergen, Ferienwohnungen etc. dürfen für den Tourismus wieder öffnen. Die Kapazitäten dürfen dabei vorerst nur bis zu

60 Prozent ausgelastet werden. Für Ferienwohnungen gilt das Prinzip der Wiederbelegungssperre, also mit einem Tag Unterbrechung. Die Lockerungen bei der Beherbergung gelten vorerst nur für „Landeskinder“, also Menschen aus Niedersachsen. In etwa drei Wochen solle eine Überprüfung stattfinden, um dann möglicherweise wieder Gäste aus ganz Deutschland oder dem Ausland empfangen zu können.

Unter den Voraussetzungen dürfen auch Geschäfte, darf der Einzelhandel auch ohne Einzelterminvergabe wieder öffnen. Dabei sind die entsprechenden Landesvorgaben, wie Personen je Quadratmeter sowie die Hygienekonzepte inkl. Teststrategie zu beachten. Tagestourismus ist laut der Pressekonferenz möglich, da es sich nicht um eine Beherbergungssituation handelt. Jedoch wird dieser ebenfalls nur mit der strikten Einhaltung von weitreichenden Teststrategien, fortschreitender Impfung sowie den bestehenden Hygienekonzepten möglich sein.

Gedämpfte Euphorie für die Inseln:

Mit den durch die Landesregierung vorgestellten Maßnahmen ist in Abhängigkeit mit dem Hochfahren der Insel und den Lieferketten für die Gastronomie- und Hotelbetriebe mit einem Verpuffungseffekt zu rechnen. Insgesamt ist der Stufenplan als positives Signal an die Tourismusbranche und die Insel Borkum zu werten, womit eine klare Perspektive aufgezeichnet wird, mit der der Weg in die Saison beschritten werden kann.

Grund zur Freude für Kita- und Schulkinder

Laut Kultusminister Grant Hendrik Tonne sollen ab dem 10. Mai bis zu einer Inzidenz von 165 die Schulen und Kitas in Niedersachsen künftig offen gehalten werden. Das ist der Wert, den die Bundesnotbremse vorgibt, dieser Spielraum soll in der kommenden Verordnung in Niedersachsen vollständig ausgeschöpft werden. In Kitas werden die Gruppen getrennt bleiben, genau wie in allen Schulen wieder ein Wechselmodell (Szenario B)eingeführt werden soll.

Der Stufenplan zu den Öffnungen wird laut Stephan Weil derzeit überarbeitet.

Die detaillierte Corona-Verordnung wird in den nächsten Tagen durch die Landesregierung finalisiert. Sobald sich hier neue Punkte für Borkum auftun, werden wir darüber berichten bzw. in unserem Corona-News-Ticker www.borkum-erleben.de informieren.

[27.04.2021] Click & Meet mit negativem Test

Die Inzidenzwerte im Landkreis Leer lagen in den vergangenen Tagen über der kritischen Marke von 100. Somit gelten im Zuge der bundeseinheitlichen Corona-Notbremse ab dem kommenden Mittwoch strengere Schutzmaßnahmen. Der Einzelhandel kann bis zu einer Inzidenz von 150 über das sogenannte Terminshopping ("Click & Meet") weiter betrieben werden. Allerdings ist der Besuch ab morgen an die Vorlage eines negativen Corona-Test gekoppelt. Auch für den Frisörbesuch und die Fußpflege wird ab dem 28.04.2021 ein negatives Testergebnis des Kunden vorausgesetzt.

Der Grundsatz für den Einzelhandel für Kommunen, in denen die Corona-Notbremse greift:

Geöffnet sind wie bisher die Geschäfte für die Versorgung mit Lebensmitteln oder mit Gütern bzw. Dienstleistungen des täglichen Bedarfs. Dazu zählen Wochenmärkte, Lebensmittelgeschäfte, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte und Gartenmärkte und der Großhandel.

Der sonstige Einzelhandel kann jetzt bis zu einer Inzidenz bis 150 über das sogenannte Terminshopping ("Click & Meet") betrieben werden. Das bedeutet, dass Beratung und Verkauf von jeglicher Ware in Geschäftsräumen nach vorheriger Terminvereinbarung und unter Wahrung des Abstandsgebots möglich sind, wobei sich in den Geschäftsräumen nur eine Kundin oder ein Kunde mit jeweils einer Begleitperson je 40 Quadratmeter Verkaufsfläche aufhalten darf. Allerdings benötigt man ab einer Inzidenz von 100 zusätzlich einen anerkannten negativen Corona-Test, der nicht älter als 24 Stunden sein darf.

[27.04.2021] Bundes-Notbremse: FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV

Ab Mittwoch, 28. April 2021, tritt im Landkreis Leer die sogenannte Bundes-Notbremse in Kraft. Das hat auch Auswirkungen auf den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Durch die verschärften Maßnahmen der bundesweiten Regelung wird für Fahrgäste das Tragen einer FFP2-Maske oder Atemschutzmasken vergleichbarer Standards in Bussen, bei der Schülerbeförderung sowie in Taxen im gesamten Kreisgebiet zur Pflicht. Die FFP2-Maskenpflicht gilt auch für die Haltestellen. Auch auf den Fähren der AG "EMS" gilt die FFP2-Maskenpflicht.

[27.04.2021] Neue Besuchsregelung im MVZ Inselkrankenhaus Borkum

Ab dem 28.04.2021 gilt im MVZ Inselkrankenhaus Borkum, im Klinikum Leer und im Krankenhaus Rheiderland eine geänderte Regelung für Besucherinnen und Besucher. Patientinnen und Patienten können täglich innerhalb der bekannten Besuchszeiten von 13 bis 19 Uhr für maximal eine Stunde von einem Angehörigen gleichzeitig Besuch empfangen. Dabei können maximal zwei feste Besuchspersonen gleichzeitig benannt werden. Voraussetzung für einen Besuch ist das Vorlegen einer tagesaktuellen Bescheinigung über einen negativen Corona-Antigen-Schnelltest.

[27.04.2021] Verlegung der BEACH DAYS BORKUM auf 2022

Aufgrund der anhaltenden Beschränkungen zur Eindämmung von Covid-19 und der damit einhergehenden Planungsunsicherheit bezüglich einer Durchführung der BEACH DAYS BORKUM für alle Beteiligten, bleibt der Nordseeheilbad Borkum GmbH (NBG) erneut kein anderer Weg, als die BEACH DAYS BORKUM 2021 um ein weiteres Jahr auf 2022 zu verschieben.

„Leider müssen wir uns in die Absagenflut zahlreicher Konzerte und Festivals einreihen, da die aktuelle Situation aufgrund der vielen Unabwägbarkeiten eine weitere Planung für alle Beteiligten unmöglich macht - sowohl in organisatorischer als auch in finanzieller Hinsicht. Bis heute fehlen offizielle Vorgaben bezüglich einer Durchführung von Veranstaltungsformaten wie den BEACH DAYS BORKUM mit Sport-Turnier, Konzert und entspanntem Beisammensein“ stellt Göran Sell, Geschäftsführer der NBG, fest. „Wir sind traurig, unser besonderes Wochenende am Meer noch einmal verlegen zu müssen und hoffen, dass wir mit der Verschiebung allen Beteiligten, Sponsoren, Sportlern und allen Besucherinnen und Besuchern mehr Planungssicherheit und damit unter anderem einen unbeschwerten Konzertbesuch ermöglichen können“ ergänzt Sell. „Wir freuen uns über die Flexibilität und die Unterstützung von Max Giesinger und LOTTE, die ihr Konzert im Rahmen der BEACH DAYS BORKUM 2022 möglich machen können und fest zugesagt haben“.

Der neue Zeitraum der BEACH DAYS BORKUM 2022 geht von Donnerstag, den 28. Juli, bis Sonntag, den 31. Juli 2022. Das Open-Air-Konzert am Nordstrand vor der Kulisse der Nordsee mit den beiden deutschen Pop-Künstlern Max Giesinger & LOTTE findet am Freitag, den 29. Juli 2022, statt.

[26.04.2021] Corona-Notbremse: Ab Mittwoch gelten strengere Maßnahmen

Im Landkreis Leer muss die sogenannte Corona-Notbremse gezogen werden. Weil der Inzidenzwert an drei aufeinander folgenden Tagen über der kritischen Marke von 100 lag, gelten ab dem kommenden Mittwoch strengere Schutzmaßnahmen. Dazu gehören Ausgangsbeschränkungen zwischen 22 und 5 Uhr und eine Verschärfung der Kontaktregeln. Der Einzelhandel darf seine Geschäfte zwar weiterhin für Kunden mit Termin öffnen, diese müssen dann aber einen negativen Coronatest vorweisen.

Mit der Verschärfung der Maßnahmen folgt der Landkreis Leer neuen Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes, die Bundestag und Bundesrat in der vergangenen Woche beschlossen haben. Im Kreisgebiet ist der Wert von 100 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen einer Woche (7-Tage-Inzidenz) laut Robert-Koch-Institut (RKI) dreimal nacheinander überschritten worden: Sonnabend, Sonntag und am heutigen Montag. Nachdem die dreimalige Überschreitung nun festgestellt wurde und der Landkreis dies am morgigen Dienstag in einer Allgemeinverfügung bekanntmachen wird, treten die strengeren Corona-Regeln am Mittwoch in Kraft.

Ab dem 28. April gelten im Landkreis Leer folgende Regeln:

Kontaktbeschränkungen: 1 Haushalt + 1 weitere Person (zzgl. deren Haushalt angehörige Kinder unter 14 Jahre). Nicht zusammenlebende Paare gelten als ein Haushalt.

Einzelhandel: Geschäfte des täglichen Bedarfs (bspw. Lebensmittelhandel, Apotheken, Drogerien etc.) geöffnet. Sonstiger Einzelhandel geöffnet für Einkäufe nach vorheriger Terminvereinbarung (Click & Meet) mit negativem Corona-Test des Kunden, der innerhalb der letzten 24 Stunden durchgeführt wurde. Bestellen und Abholen bleibt möglich (Click & Collect).

Ausgangssperre: Ausgangssperre zwischen 22 Uhr und 5 Uhr. Nur noch im Notfall, zu dienstlichen Zwecken oder aus ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen darf das Haus verlassen werden. Zwischen 22 Uhr und 24 Uhr ist außerdem erlaubt, sich alleine draußen zu bewegen.

Körpernahe Dienstleistungen: Nur noch medizinische, therapeutische, pflegerische und seelsorgerische Dienstleistungen sowie Frisörbesuche und Fußpflege sind erlaubt, wenn die Beteiligten eine FFP2 Maske tragen. Ein negativer Corona-Test (nicht älter als 24 Stunden) des Kunden ist beim Frisör und bei der Fußpflege erforderlich.

Schulen & Kindertageseinrichtungen: Für den Bereich Schulen und Kindertagesstätten gibt es im Landkreis Leer aktuell keine Änderungen. Die zurzeit bestehenden Regelungen bleiben so lange gültig, bis der Landkreis Leer fünf Tage in Folge einen Inzidenzwert von weniger als 100 verzeichnet. Dieses würde durch die Kreisverwaltung bekannt gegeben werden.

Wenn der Inzidenzwert an fünf Werktagen hintereinander maximal 100 oder weniger beträgt, kann der Landkreis die strengeren Maßnahmen wieder aufheben. Auch dies wird öffentlich bekannt gegeben.

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