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++ News-Ticker ++

[15.10.2020] Beherbergungsverbot in Niedersachsen vorläufig gekippt

Oberverwaltungsgericht in Lüneburg hält das Verbot für rechtswidrig

ab/Die ersten Bundesländer kippen einen Tag nach dem Corona-Gipfel das Beherbergungsverbot. Nach Sachsen und Baden-Württemberg gilt laut aktuellen Informationen auch in Niedersachsen die Corona-Maßnahme nicht mehr, nachdem die Richter heute Nachmittag im niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg das Beherbergungsverbot des Landes für Reisende aus deutschen Corona-Hotspots in einem Eilverfahren für rechtswidrig erklärt hatten. Der Beschluss sei mehr anfechtbar, teilte das Gericht am Donnerstag in Lüneburg mit. Er gilt also für alle Hotels und Beherbergungsbetriebe ab sofort. Geklagt hatte der Betreiber eines Ferienparks.

Zur Begründung teilte das Oberverwaltungsgericht in Niedersachen mit, dass sich das Beherbergungsverbot "nicht als notwendige infektionsschutzrechtliche Schutzmaßnahme" darstelle. Es sei zweifelhaft, ob das Verbot geeignet und erforderlich sei.

Die Beherbergungsbetriebe, beispielsweise Hotels und Pensionen, müssen sich „mit sofortiger Wirkung“ damit nicht mehr an die entsprechende Verordnung halten, so das Gericht. So müssen sie keine Gäste mehr ohne negativen Corona-Test mehr abweisen, die aus einem Gebiet in Deutschland kommen, in dem die Zahl der Neuinfizierten besonders hoch ist.

Das Verbot war erlassen worden, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Reisenden aus deutschen Regionen mit mehr als 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen wurden Urlaubsaufenthalte damit erschwert. Aktuell stehen 54 Regionen auf der Liste der betroffenen Regionen.

Niedersachsens Landesregierung hatte sich den Beherbergungsverboten anderer Bundesländer zunächst nicht angeschlossen, nach wenigen Tagen aber doch nachgezogen. Ministerpräsident Stephan Weil begründete das damit, dass das Land anderenfalls eine besondere Anziehung für Touristen gehabt hätte, die vom Urlaub in den übrigen Ländern ausgeschlossen wurden.

In Baden-Württemberg, wo das Beherbergungsverbot vorläufig mit sofortiger Wirkung außer Vollzug gesetzt wurde, sah das Gericht den Einschnitt in das Grundrecht auf Freizügigkeit als unverhältnismäßig an. Es konnte nicht darlegt werden, dass Hotels und Pensionen «Treiber» des Infektionsgeschehens seien, so dass drastische Maßnahmen nötig seien. Ebenfalls sei es den Antragstellern auch nicht zumutbar, bis zu 48 Stunden vor Ankunft genommene negative Corona-Tests vorzulegen. Man könne nicht gewährleisten, dass Reisende in so kurzer Zeit einen Corona-Test erlangen könnten.

Für die restlichen Herbstferien gilt das Verbot ab jetzt nicht mehr. Welche Auswirkungen das für Borkum bzw. für die ostfriesische Küstenregion haben wird, ist mit dem heutigen Urteil nicht abzusehen. Es hilft zumindest ein wenig das Chaos der Unsicherheiten bei den Regeln für Betreiber und den Reisenden einzudämmen und die Vielzahl von kurzfristigen Testungen sowie Stornierungen zu minimieren. Umso mehr plädieren wir, als Redaktion, an die Eigenverantwortung. Es gilt weiterhin die AHA-Formel: Abstand – Hygiene – Alltagsmaske und der gesunde Menschenverstand bei erkennbaren Symptomen zu testen bzw. nicht zu verreisen.

Die Niedersächsische Landesregierung nimmt diese Entscheidung zur Kenntnis. Link zur offiziellen Pressemitteilung des Landes Niedersachsen unter: https://bit.ly/3dvU1yg

[14.10.2020] Sieben Tage Inzidenz im Landkreis Leer steigt auf 39,8

Geltende Corona-Verordnung legt Regelungen in Abhängigkeit zur Inzidenzzahl fest

Im Landkreis Leer steigt die Zahl der Corona-Fälle weiterhin an: Mit Stand vom 13. Oktober 2020 wurden dem Gesundheitsamt 14 Neuinfektionen gemeldet. Somit gibt es im Landkreis Leer insgesamt 326 bestätigte Fälle seit Anfang März. Aktuell infiziert sind 74 Personen. In Quarantäne befinden sich 684 Menschen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 39,8 und hat somit die kritische Grenze von 35 überschritten.

Am 9. Oktober 2020 ist eine neue Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen in Kraft getreten. Diese legt unter anderem neue Regelungen für private Zusammenkünfte und Feiern fest; diese Regelungen sind abhängig von der tagesaktuellen Inzidenzzahl.

Für private Treffen und Feiern in einer privaten Wohnung und anderen eigenen geschlossenen Räumen sind dann

• maximal 25 Personen zulässig, sofern die Inzidenzzahl von 0 bis unter 50 liegt und;
• maximal 10 Personen zulässig, sobald die Inzidenzzahl bei 50 oder höher liegt.

Für private Treffen und Feiern auf eigenen oder privat zur Verfügung gestellten Flächen unter freiem Himmel – beispielsweise im Garten oder auf dem Hof – sind dann

• maximal 50 Personen zulässig, sofern die Inzidenzzahl unter 35 liegt;
• maximal 25 Personen zulässig, sofern die Inzidenzzahl zwischen 35 und 50 liegt und
• maximal 10 Personen zulässig, sofern die Inzidenzzahl bei 50 oder höher liegt.

Für private Treffen und Feiern an öffentlich zugänglichen Orten, in zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten Dritter, oder in gastronomischen Betrieben sind dann

• maximal 100 Personen zulässig, sofern die Inzidenzzahl unter 35 liegt;
• maximal 50 Personen zulässig, sofern die Inzidenzzahl zwischen 35 und 50 liegt und
• maximal 25 Personen zulässig, sofern die Inzidenzzahl bei 50 oder höher liegt.

Aktuelle Allgemeinverfügung: Download

Neue Verordnung zum Beherbergungsverbot

Informationen für Ihren Borkum-Urlaub

Die niedersächsische Landesregierung hat eine neue Verordnung zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2 in Form eines Beherbergungsverbots für Personen, die aus Gebieten oder Einrichtungen mit besonders hohen Infektionszahlen kommen, erlassen. Das Beherbergungsverbot tritt am 10.10.2020 in Kraft und betrifft alle Personen, die zu touristischen Zwecken in Unterkunftsbetrieben wohnen. Das Beherbergungsverbot gilt nicht für Personen, welche ein negatives Testergebnis, das nicht älter als 48h bei Anreise ist, vorweisen können.

Die neue Verordnung zum Beherbergungsverbot und alle wichtigen Informationen, wie z. B. eine Übersicht der Risikogebiete und Einrichtungen, finden Sie auf der Seite von Niedersachen.de Direkt zu der Seite: Hier klicken.

Die Verordnung finden Sie hier

Eine AN-/ABREISE über Eemshaven ist zur Zeit weiterhin möglich. Näheres siehe auf der Seite der Reederei AG EMS

[08.10.2020] Borkums höchster Feiertag "Klaasohm" aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt

Oldermann Niklas Meeuw vom Verein Borkumer Jungens e.V. 1830 muss leider bekannt geben, dass Borkums höchster Feiertag in diesem Jahr ausfallen wird. Auch die geplante Festwoche zum 190-jährigen Bestehen des Verein Borkumer Jungens e.V. 1830 wird nicht stattfinden können. Diese schwere Entscheidung hat der Vorstand nun zusammen mit Bürgermeister Jürgen Akkermann und Vertretern der Stadt Borkum getroffen. Die Mitglieder wurden bereits gestern (07.10.2020) über diesen Entschluss informiert und erhalten dazu heute eine schriftliche Information.

„Durch die eigendynamische Entwicklung der Pandemie ist weder ein Klaasohmfest, noch eine 190-Jahrfeier mit sämtlichen aktiven und ehemaligen Mitgliedern des Vereins zu vertreten. Auch lässt die neue Niedersächsische Verordnung keinen Handlungsspielraum für Veranstaltungen dieser Art mehr zu. Diese Entscheidung ist nicht leichtgefallen, denn eine Absage unseres höchsten Feiertages ist nicht gleichzusetzten mit einer Absage, wie es bei anderen Veranstaltungen der Fall sein mag. Dieser Tag bedeutet für uns Borkumer mehr als zusammen feiern, singen und klönen. Wir möchten jedoch niemanden dem Risiko einer Infektion aussetzen und auch keinen Corona-Hotspot auf Borkum provozieren. Daher gehen wir von einem breiten Verständnis für diese Entscheidung aus. Es wird ein ungewohnter 5. Dezember werden, aber auch davon lassen wir uns nicht unterkriegen.“, so Niklas Meeuw abschließend in der Pressemitteilung.

[02.10.2020] Pressemitteilung der Stadt Borkum: Aktuell keine neuen Corona-Fälle auf Borkum bestätigt

"Laut Auskunft des Landkreises Leer gibt es auf Borkum aktuell (Stand Freitag, 02.10.2020 um 12 Uhr) keine neuen bestätigten Corona-Infektionen.", so heißt es in der Pressemitteilung der Stadt Borkum.

[28.09.2020] Ein neuer Corona-Fall auf Borkum bestätigt

„Auf Borkum gibt es aktuell eine weitere bestätigte Corona-Infektion. Die Kontaktpersonen werden derzeit vom Landkreis Leer als zuständige Infektionsschutzbehörde ermittelt. Weitere Informationen erfolgen unverzüglich seitens des Landkreises Leer und der Stadt Borkum.“, so heißt es in der Pressemitteilung der Stadt Borkum vom 28.09.2020.

[22.08.2020] Update: Keine weiteren bestätigten Corona-Infektionen auf Borkum

Die Stadt Borkum teilt mit:

„Mit Stand vom 22.08.2020, 22.30 Uhr gibt es glücklicherweise trotz weiterer umfangreicher Tests keine weiteren bestätigten Corona-Infektionen auf Borkum. Aktuell sind 31 negative Ergebnisse von freiwillig getesteten Personen sowie von einigen angeordneten Tests eingegangen. Diese Ergebnisse betreffen unter anderem auch die Beschäftigten vom „Gezeitenland“.

Die negativen Testergebnisse liegen dem Gesundheitsamt und der Ärzteschaft vor. Die überwiegend freiwilligen Tests werden sukzessiv weiter durchgeführt.

Über die weitere Entwicklung werden wir zeitnah informieren.

[21.08.2020] Keine weiteren bestätigten Corona-Infektionen auf Borkum

Mit Stand von heute (21.08.2020) um 12.00 Uhr gibt es glücklicherweise trotz umfangreicher Tests keine weiteren bestätigten Corona-Infektionen auf Borkum. Zahlreiche negative Testergebnisse liegen dem Gesundheitsamt und der Ärzteschaft inzwischen vor. Die überwiegend freiwilligen Tests werden jedoch sukzessiv weiter durchgeführt. Die Ergebnisse werden in den nächsten Tagen erwartet. Über die weitere Entwicklung wird die Stadt Borkum zeitnah informieren.

Jürgen Akkermann
-Bürgermeister-

[19.08.2020] Neues zu den aktuellen Fällen auf Borkum

Statement von Bürgermeister Jürgen Akkermann

Wie Bürgermeister Jürgen Akkermann mitteilt, gibt es auf Borkum zwei nachgewiesene Infektionen mit dem Coronavirus. Hierzu ist die Verwaltung im Austausch mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Leer als zuständiger Infektionsschutzbehörde. Der Landkreis hat gebeten, bei Fragen zum aktuellen Infektionsgeschehen das Bürgertelefon beim Landkreis anzurufen. Selbstverständlich stehe die Stadtverwaltung ebenfalls für Fragen zur Verfügung. Allerdings erhält auch die Stadtverwaltung belastbare Informationen zum eigentlichen Infektionsgeschehen und den eingeleiteten Maßnahmen ausschließlich vom Landkreis. Dem Bürgermeister ist es dabei wichtig festzuhalten, dass die Stadt ungeachtet dessen alle wichtigen Informationen, sofern sie veröffentlicht werden dürfen, sofort bekannt gibt.

Was ist bis jetzt bekannt? Die beiden infizierten Personen leben und arbeiten auf Borkum und befinden sich in häuslicher Quarantäne. Die Nachverfolgung der Kontakte hat gestern unmittelbar nach Bekanntwerden der Testergebnisse angefangen. Im Zuge dieser Nachverfolgung wurden weitere Quarantäneanordnungen ausgesprochen. Ebenfalls bekannt ist, dass die infizierten Personen keine sogenannten Reiserückkehrer sind. Nähere Informationen zu den betroffenen Personen werden grundsätzlich aus Gründen des Datenschutzes und der Persönlichkeitsrechte nicht bekannt gegeben.

Die beiden aktuellen Fälle zeigen, dass in Zeiten der Pandemie der Coronavirus nie ganz weg ist. Das Fehlen von bekannten Infektionen darf nicht mit der Abwesenheit des Virus gleichgesetzt werden. Der bisherige Verlauf der Pandemie in Deutschland legt aber den Schluss nahe, dass die Hygienemaßnahmen Mund-Nase-Bedeckung und Abstand in der Lage sind, eine unkontrollierbare Ansteckung zu vermeiden. Es ist daher immer noch sehr wichtig, in der Einhaltung der Hygieneregeln nicht nachzulassen und gegenseitige Rücksichtnahme zu zeigen.

Stand heute (19.08.2020) gibt es entgegen anderslautender Vermutungen keine Hinweise auf Restriktionen, die über die oben angesprochenen Einzelfallentscheidungen hinausgehen. Wenn die Hygieneregeln strikt befolgt werden, ist Bürgermeister Jürgen Akkermann durchaus zuversichtlich, dass es dabei bleiben kann. "Die letztendliche Entscheidung trifft der Landkreis, aber jeder Einzelne trägt Verantwortung, Einschränkungen zu vermeiden", so Akkermann in einer Pressemitteilung.

Bürgertelefon Landkreis (Telefon: 0491 926 4545) Montags bis freitags von 9 – 13 Uhr besetzt, per Mail ist das Team unter corona@lkleer.de zu erreichen.

[18.08.2020] Corona-Fälle auf Borkum

Auf der Insel gibt es seit heute Nachmittag (18.08.2020) zwei gesicherte Infektionen mit Corona, die sich in Quarantäne befinden. Die Stadt arbeitet eng mit dem Behörden zusammen, die notwendigen Maßnahmen sind eingeleitet. Bei den bisher bekannten Kontaktpersonen wird ebenfalls Quarantäne angeordnet und es werden Tests durchgeführt. Über die weitere Entwicklung werden wir zeitnah informieren. Die Stadt Borkum bitten um Verständnis, das aus Datenschutzgründen keine weiteren Angaben zu den betroffenen Personen gemacht werden kann.

Der Bürgermeister

[09.07.2020] Quarantänefall auf Borkum

Durch die sozialen Medien wird das Gerücht verbreitet, dass es einen weiteren Corona-Fall auf Borkum gibt. Die Stadt Borkum weist darauf hin, dass es keinen neuen Fall gibt. Es musste sich lediglich eine Person, die vor der Anreise Kontakt mit einem Infizierten hatte, in Quarantäne begeben. Diese Person wurde mit dem eigens dafür hergerichteten Fahrzeug bereits zum Festland gebracht.

[25.06.2020] Sommer-Ferienbetreuung 2020 kann für Grundschüler unter Einschränkungen stattfinden

Die Stadt Borkum freut sich, nach intensiver Abwägung der Situation und in Abstimmung mit dem zuständigen Landkreis die Sommerferienbetreuung (09. Juli bis 05. August) für Grundschüler, allerdings unter besonderen Bedingungen, anbieten zu können. Berufstätige Eltern sowie Alleinerziehende werden schnellstmöglich von der Stadt über das eingeschränkte Angebot sowie über die Bedingungen für eine Teilnahme informiert und können sich bzw. ihre Kinder anmelden. Leider kann derzeit Corona-bedingt nicht für jedes Kind ein Platz in der Ferienbetreuung garantiert werden. Es wird zwei Gruppen mit bis zu 15 Kindern an zwei unterschiedlichen Standorten geben (Grundschule & Jugendhaus). Dabei wird auch auf eine altersgerechte Aufteilung wert gelegt (Ausnahmen sind bei Geschwisterkindern möglich). Unter anderem ist die Gruppengröße von 15 Kindern (normal 10 Kinder) ein Zugeständnis an die besondere Situation und den Bedarf auf Borkum durch den Landkreis Leer.

[18.06.2020] Tagestourismus ab 23.06.2020 auf Borkum erlaubt

Liebe Borkumerinnen, liebe Borkumer,
liebe Gäste,

ab dem 23.06. sind auf Borkum Tagestouristen wieder zugelassen. Der Landrat hat mitgeteilt, dass er die entsprechende Allgemeinverfügung nicht verlängern wird. Die Stadt hatte sich gegenüber dem Landrat im Vorfeld dafür ausgesprochen, die Verfügung zu verlängern, da es aus unserer Sicht gute Gründe dafür gibt. Angeführt haben wir u.a. die Situation bei der Anreise und die zeitweise sehr gut gefüllte Fußgängerzone. Wir müssen aber akzeptieren, dass es angesichts der derzeitig bundesweit geringen Infektionszahlen und der offensichtlichen Wirksamkeit der Mund-Nase-Bedeckung sowie der Abstandsregeln für die spezielle Situation von Borkum keine rechtliche Grundlage mehr für ein Verbot des Tagestourismus gibt. Insbesondere die im Vergleich zu den anderen Inseln geringe Anzahl an Tagesgästen trägt zur Bewertung bei. Diese kann für andere Inseln durchaus anders ausfallen, generell herrscht bei den Landräten bei der grundsätzlichen Bewertung jedoch Einigkeit.

Ein Verbot kann nur auf Basis des Infektionsschutzgesetzes durch den Landkreis als Infektionsschutzbehörde ausgesprochen werden. Eine einem Landkreis angehörige Stadt wie Borkum hat diese Kompetenz nicht.

Wir freuen uns auf unsere Gäste, das steht außer Frage. Ein Argument für die Verlängerung des Verbotes war ja gerade das durch Abstandsregeln in Restaurants etc. eingeschränkte Angebot für unsere Gäste. Jetzt gilt es, mit der geänderten Situation ab Dienstag umzugehen. Das bedeutet vor allem, den vorgeschriebenen Mund-Nase-Schutz zu benutzen und die Abstandsregeln einzuhalten. Bisher hat dies auf Borkum gut funktioniert und wir dürfen hierbei nicht nachlassen. So werden wir auch diese Situation meistern.

Jürgen Akkermann
- Bürgermeister Borkum -

[10.06.2020] Inselschule Borkum „Phase 4“ für die Jahrgänge 5 und 6

„Phase 4“ Die Jahrgänge 5 und 6 kehren endlich in den Präsenzunterricht zurück!

Am Montag, dem 15.06.2020 geht für die Jahrgänge 5 und 6 endlich der Unterricht wieder los!

Wir freuen uns auf zumindest ein bisschen "echte" Schule mit den Schülerinnen und Schülern.

Wie in den anderen Jahrgängen auch, findet der Unterricht in halber Klassenstärke in täglichem Wechsel statt.

Es gibt keine Raumwechsel, sondern einen festen Raum für jede Gruppe. Die Klassen sind in A und B Gruppen eingeteilt. Das bisherige „Homeschooling“ wird für die jeweils abwesende Gruppe durch umfangreiche Hausaufgaben der Präsenzlehrkräfte ersetzt. Der Stundenplan folgt einem neuen Zeitschema mit maximal vier Zeitstunden pro Tag, um u.a. einen zeitlich versetzten Schulbeginn ohne

große Ansammlungen zu gewährleisten. Raum- und Hofpausen finden grundsätzlich unter Aufsicht statt. Eine Maskenpflicht besteht nicht, wird aber auf den Gängen empfohlen. Alle Pausen dauern 15 Minuten und vor jeder Unterrichtsstunde erhalten die Schülerinnen und Schüler ausreichend Gelegenheit, sich gründlich die Hände zu waschen. Die Schule appelliert besonders jetzt an alle Beteiligten, die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Der Schulbetrieb steht unter besonderer Beobachtung der Öffentlichkeit. Je besser sie funktioniert, desto eher werden wir unsere gewohnten Freiheiten zurückerhalten. Kollegium und Schulleitung wünschen sich inständig, dass spätestens nach den Borkumer Sommerferien am 06.08.2020 wieder normaler Unterricht stattfinden kann. Allein die Entscheidung dazu liegt nicht bei uns.

Die zurückliegenden Wochen stellten für alle an der Schule Beteiligten besonders in emotionaler Hinsicht hohe Anforderungen. Eine Hauptlast lag dabei sicherlich bei den Eltern gerade der jüngeren Jahrgänge. Die Schulleitung bedankt sich bei allen für ihr großes Engagement.

[25.05.2020] Neue Allgemeinverfügung des LK Leer

Neue Allgemeinverfügung des Landkreises Leer: Ergänzende Ausnahmen für die Insel Borkum

Künftig dürfen auch Verwandte zweiten Grades einer Bewohnerin oder eines Bewohners mit erstem Wohnsitz auf der Insel Borkum und Ehegatten oder Lebenspartner im Sinne des Lebenspartnerschaftsgesetzes sowie die dazugehörigen minderjährigen Kinder die Insel wieder besuchen.

Zusätzlich dürfen auch Personen, die für einen Aufenthalt zu touristischen Zwecken eine Unterkunft für mindestens eine Übernachtung gemietet haben (kein Tagestourismus) sowie deren Mitreisende ihres und eines weiteren Hausstandes die Insel besuchen.

Mit dieser Allgemeinverfügung hat der Landkreis Leer die entsprechende Niedersächsische Verordnung für das Gebiet der Insel Borkum ergänzt. Die Allgemeinverfügung tritt am kommenden Mittwoch, 27. Mai 2020, in Kraft und gilt zunächst bis zum 10. Juni.

[25.05.2020] Inselschule „Phase 3“ Rückkehr der Jahrgänge 7 und 8

„Phase 3“ Rückkehr der Jahrgänge 7 und 8 in den Präsenzbetrieb der Inselschule

Mitteilung der Inselschule Borkum:

Die Inselschule erreicht vereinzelt Kritik, dass sie nicht ausreichend über die Rückkehrszenarien der jüngeren Schülerinnen und Schüler in den Schulbetrieb informiert.

Obwohl die Entscheidenden der Schule diese Empfindungen zum Teil nachvollziehen können, sehen sie sich veranlasst Folgendes klarzustellen:

Die Entscheidung darüber, wer die Schule wann und auf welche Weise besuchen darf, obliegt einzig und allein dem Niedersächsischen Kultusministerium. Die Inselschule Borkum ist hierbei lediglich ausführendes Organ.

Auf der Homepage der Inselschule und in der lokalen Presse wird regelmäßig über den neusten Stand berichtet. Als neuster Stand gilt dabei das, was per Verfügung des Ministeriums bzw. der Niedersächsischen Landesschulbehörde geregelt wird. Um nicht zur allgemeinen Verwirrung beizutragen, verzichtet die Inselschule grundsätzlich darauf, Termine zu kommunizieren oder zu kommentieren, die von einzelnen Politikerinnen, Parteien, Verbänden oder Einzelpersonen genannt werden. Wenn eine entsprechende Verfügung vorliegt, muss sie zunächst daraufhin überprüft werden, ob sich über den Starttermin für einzelne Jahrgänge hinaus daraus veränderte Auflagen für den Unterricht oder die Hygienebestimmungen ergeben. Vor Veröffentlichung des Stundenplanes erfolgt dann ein Abgleich mit der tagesaktuellen Lehrkräfteversorgung. Diese Vorgänge benötigen trotz intensiver Vorplanung einen gewissen zeitlichen Vorlauf.

Mit Verfügung 15-2020 der Niedersächsischen Landesschulbehörde vom 22.05.2020 wurde der 01.06.2020 als Startermin für die Jahrgänge 7/8 der allgemein bildenden Schulen nunmehr festgelegt. Weil es sich hierbei um Pfingstmontag handelt und der 02.06.2020 ein Ferientag ist, beginnt die Schule demnach für die Hälfte der Schülerinnen und Schüler am Mittwoch, dem 03.06.2020. Ab Dienstag, dem 26.05.2020, werden an die Betroffenen und ihre Eltern der neue Stundenplan, die Hygieneregeln, die neue hälftige Klasseneinteilung und der aktuelle Schuljahresplaner für den Rest des Schuljahres digital versandt.

Wie die Jahrgänge 9/10 besuchen die Schülerinnen und Schüler des 7./8. Jahrgangs die Schule täglich wechselnd in halber Klassenstärke. Für alle gibt es einen „Notstundenplan“ mit ausgewählten Fächern in einem festgelegten Unterrichtsraum und eine gesonderte Pausenregelung. Das so genannte „Homeschooling“ wird von da ab nur noch von den Lehrkräften des Präsenzunterrichts in Form von erweiterten Hausaufgaben organisiert.

Weil sich die Inselschule der nachvollziehbaren Ungeduld einiger Eltern und ihrer Kinder bewusst ist, weicht sie deswegen in diesem Fall einmal von ihren Prinzipien ab:

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit werden wir unter „Berücksichtigung des weiteren Infektionsgeschehens“ die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 und 6 ab dem 15.06.2020 wieder in der Schule begrüßen dürfen. Auch darüber werden wir die Beteiligten rechtzeitig informieren. Bitte sehen Sie bis dahin von diesbezüglichen Rückfragen ab.

Johannes Akkermann

- Schulleiter -

[22.05.2020] Neue Änderungsverordnung

Ergänzend zu der Verordnung die Sie hier downloaden können, teilt die Stadt Borkum uns folgendes mit:

"Die Anreise nach Borkum ist auch für Gäste weiterer touristischer Beherbergungsbetriebe (z.B. Hotels und Pensionen) ab Montag, dem 25. Mai 2020 möglich!

In der heute veröffentlichten Änderungs-VO des Landes Niedersachsen ist redaktionell bedingt eine für die Ostfriesischen Inseln wichtige Regelung nicht eindeutig formuliert worden.

Auch die Anreise von Hotel- und Pensionsgästen ist ab Montag, dem 25. Mai 2020 gestattet. Die Mindestaufenthaltsdauer beträgt 1 Übernachtung.

Eine entsprechend angepasste Regelung erfolgt schnellstmöglich seitens des Landes bzw. des Landkreises."

[13.05.2020] Änderungen im Fährverkehr von und zur Insel Borkum

Ab 15. Mai verdichteter Fahrplan - Katamaranverkehr bleibt eingestellt - Fahrpreisanpassung

Auf Grund behördlicher angeordneter Reisebeschränkungen zur Insel Borkum im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ist die AG EMS-Gruppe bereits seit dem 18. März 2020 mit deutlichen Einnahmerückgängen konfrontiert. Der Schiffsfahrplan wurde angepasst und die Mitarbeiter an Bord und an Land haben der Einführung von Kurzarbeit bzw. Gehaltskürzungen zugestimmt. Eine zuverlässige Inselversorgung ist stets aufrechterhalten worden. „Dies ging und geht weiter deutlich zu Lasten unserer Liquidität und Rücklagen, da die Ausgaben die täglichen Einnahmen überschreiten und wir auch keine Zuwendungen öffentlicher Stellen erhalten“, erklärt AG EMS-Vorstand Dr. Bernhard Brons.
Im Zuge von landesweiten Lockerungen dürfen seit Montag, den 11. Mai 2020 auf Borkum auch wieder Ferienwohnungen an Urlaubsgäste vermietet werden. Voraussetzung ist allerdings eine Mietdauer von wenigstens einer Woche. Andere Unterkünfte wie Pensionen, Hotels, Kliniken, Sportheime und die Jugendherberge bleiben vorläufig noch geschlossen; hier soll es ab 25. Mai zu ersten, schrittweisen Öffnungen kommen.
Die erkennbare Beförderungsnachfrage rechtfertigt es nicht, dennoch wird der Fahrplan der Reederei ab Emden ausgeweitet und auch Eemshaven wieder angelaufen. Die Ausweitung des Angebotes ist den Corona-bedingt angestrebten Kontaktabständen an Bord und einer Beschränkung der Fahrgastzahl auf 50% der Kapazität geschuldet. Der Katamaranverkehr bleibt jedoch weiterhin eingestellt. Ab 15. Mai gibt es täglich folgenden Fahrplan, der zunächst bis zum 18. Juni Gültigkeit hat: Abfahrten ab Emden um 08, 11 und 17 Uhr sowie zurück ab Borkum- Bahnhof um 07.30, 13.30 und 16.30 Uhr. Von Eemshaven sind die Abfahrten um 12 und 15 Uhr und ab Borkum-Bahnhof zurück um 10.30 und 13.30 Uhr. Ein kostendeckender Verkehr ist damit nicht möglich. Auf Borkum werden zudem bedarfsangepasst größere Züge statt Busse eingesetzt.
Um weitere laufende Defizite jedenfalls teilweise aufzufangen und auch zukünftig einen verlässlich fortlaufenden Betrieb abbilden zu können, sehen sich die Verkehrsgesellschaften leider gezwungen, für die Dauer Corona-bedingter Beeinträchtigungen die Fahrpreise anzupassen. Die pauschale Fahrpreisanpassung beläuft sich auf 4 Euro je Person und 10 Euro je Fahrzeug für alle Rückfahrkarten. Dies wird in die Tarife ab 15. Mai 2020 entsprechend eingearbeitet. Bei einfachen Fahrten und Kindern unter 11 Jahren gilt die Hälfte. Schon gelöste Tickets bleiben von der Erhöhung ausgenommen.
Ferner führt die Reederei auf Grund der neuen Anforderungen für die Gastronomie an Bord rechtzeitig vor Pfingsten ein geändertes Gastronomiekonzept ein, das nicht nur die Ausgabe von Speisen und Getränken durch Servicepersonal vorsieht, sondern konsequent auf eine Bedienung am Platz umstellt. Hierfür werden die beiden vorderen Schiffssalons zu Restaurantbereichen, welche für Gäste mit einem Verzehrwunsch aus dem Bordrestaurant vorbehalten sind. Servicemitarbeiter bedienen dann direkt an den Tischen. AG EMS-Gastronomieleiter Oliver Klaassen sieht dies als Herausforderung: „Wir haben uns das gut überlegt und sind der Meinung, unseren Gästen insbesondere in dieser durch vielfältige Unsicherheiten geprägten Zeit einen zusätzlichen Service bieten zu können“.
Die Verkehrsgesellschaften bitten alle Fahrgäste um Einhaltung der Hygieneregelungen: Nutzung der Handdesinfektionsspender, Folgen der markierten Einbahnfußwege und Tragen eines Mund-Nasenschutzes sowie Geduld und Abstandswahrung beim An- und Von-bord-gehen.

AG „EMS“, Borkumer Kleinbahn sowie Borkumlijn/NL hoffen sehr, möglichst bald zu einer umfassenden Normalität im Verkehr von Emden und Eemshaven nach Borkum und umgekehrt. zurückkehren zu können und wünschen den MitarbeiterInnen, InsulanerInnen und den gemeinsamen Gästen stets eine gute Gesundheit!

Aktueller Fahrplan zum Download: Hier klicken

[13.05.2020] Neustart "Phase 2" an der Inselschule Borkum

Gemäß Rundverfügung 13/2020 der Niedersächsischen Landesschulbehörde vom 09.05.2020 beginnt auch an der Inselschule Borkum am 18.05.2020 die zweite Phase des Präsenzunterrichts unter den einschränkenden Bedingungen der Corona-Pandemie.
Das betrifft nur die Schülerinnen und Schüler des 9. und 10. Jahrgangs, die bislang die Schule noch nicht besuchen durften. Zurzeit werden an die Betroffenen und ihre Eltern der neue Stundenplan, die Hygieneregeln, die neue hälftige Klasseneinteilung und der aktuelle Schuljahresplaner für den Rest des Schuljahres digital versandt. Die Schülerinnen und Schüler besuchen die Schule täglich wechselnd in halber Klassenstärke. Hiervon ausgenommen ist die Gymnasialklasse des 10. Jahrgangs, die wegen ihrer geringen Größe täglich unterrichtet werden kann. Für alle gibt es einen „Notstundenplan“ mit ausgewählten Fächern in einem festgelegten Unterrichtsraum und eine gesonderte Pausenregelung. An Prüfungstagen und am Tag der Ausgabe der Abschlusszeugnisse findet ansonsten kein regulärer Unterricht statt. Das sind der 20., 26. und 28.05 sowie der 16. und 26.06.
Die Schulleitung hat vollstes Verständnis für die Ungeduld der jüngeren Jahrgänge und vor allem ihrer Eltern. Die Entscheidung, wer wann und wie wieder zur Schule kommen darf, obliegt jedoch nicht der Schule, sondern einzig und allein dem Niedersächsischen Kultusministerium. Es gibt hierzu zwar einen Phasenplan, der jedoch kontinuierlich unter Berücksichtigung des Infektionsgeschehens überprüft wird. Eine verlässliche Aussage über den Schulstart der Jahrgänge 5 bis 8 kann erst erfolgen, wenn eine entsprechende Verfügung des Landes vorliegt. Bitte vertrauen Sie wie in allen Coronafragen nur den offiziellen Mitteilungen der Behörden und in diesem Fall der Schule. Bei allem, was in der Presse und in den sozialen Medien von Einzelpersonen und Parteien verlautbart wird, handelt es sich lediglich um Ankündigungen. Verlässliches Verwaltungshandeln ist aber erst auf einer offiziellen rechtlichen Grundlage möglich. Sobald diese vorliegt, werden wir darüber zügig und umfassend informieren. Wir alle wünschen uns eine möglichst schnelle und vollständige Wiederaufnahme des Unterrichts, aber das liegt leider nicht in unserer Hand.

J. Akkermann
-Schulleiter-

[09.05.2020 14:56 Uhr] Pressemitteilung zur neuen Niedersächsischen Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie

Liebe Borkumerinnen, liebe Borkumer, liebe Gäste,

auf Grund der aktuellen Niedersächsischen Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie kann die Kommune eigene Regeln hinsichtlich des Betretens der Insel festlegen. Im Folgenden werden diese Regelungen verfügt sowie Hinweise zur neuen Verordnung gegeben.

1. Ergänzend zu §7a Ziffer 3. und 4. Der VO ist Verwandten und engsten Freunden von Bewohnern mit 1. Wohnsitz auf der Insel der Zugang zur Insel gestattet.

2. Für Zweitwohnungseigentümer gelten die Regelungen für Mieter von Ferienwohnungen analog (Mitreisende und Angehörige eines weiteren Hausstandes)

3. Die im § 7 a der VO festgelegte 7-Tage-Regel ist eine Mindestbuchungsdauer. Diese Regel gilt für alle Inseln und gilt abweichend zur Regelung auf dem Festland. Eine Unterschreitung ist nicht zulässig.

4. Der Tagesbesuch der Insel zu touristischen Zwecken ist untersagt.

5. Ein pauschales Antragsverfahren bei der Stadt Borkum zu den Regelungen des § 7 a der VO ist nicht mehr vorgesehen. Analog zu den übrigen Bestimmungen der Verordnung muss die Einhaltung den Ordnungskräften bei Stichproben plausibel erläutert werden.

6. Verstöße gegen die Verordnung können mit Bußgeld oder mit Strafe geahndet werden. Da die neue Verordnung das Besuchsrecht der Insel regelt, können Zuwiderhandlungen auch den sofortigen Verweis von der Insel zur Folge haben.

Die Lockerungen können nur funktionieren, wenn sich wirklich alle, Gäste und Einheimische, freiwillig, selbstverantwortlich und gewissenhaft an die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln halten. Wir müssen mit unseren Gästen zusammen den Beweis antreten, dass wir auf unserer Insel trotz Pandemie ein schönes und nachhaltiges Urlaubserlebnis bieten können.

Der Bürgermeister

Zum Download der aktuellen Verordnung (9 Seiten) hier klicken

[08.05.2020] Aktuelle Pressemitteilung der Stadt Borkum zu den zu erwartenden Lockerungen

Pressemitteilung zu den zahlreichen Anfragen über die aktuellen Regelungen in der Corona-Zeit

Aufgrund der derzeit noch gültigen Niedersächsischen Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus und den diesen ergänzenden Änderungsverordnungen sowie der zu erwartenden Lockerungen für Montag den 11. Mai 2020 gibt die Stadt Borkum folgende Kurz-Informationen:

1. Bis jetzt liegt der Stadt noch keine neue Verordnung des Landes vor.

2. Diese wird nach Bekanntgabe unverzüglich unter www.stadt-borkum.de und auf dieser Seite veröffentlicht.

3. Insoweit kann die Stadt Borkum bis zur Veröffentlichung keine verlässlichen Auskünfte erteilen (z.B. Anreise-/Betten-Belegungsbeschränkungen, Anforderungen an die Vermieter).

4. Wenden Sie sich bei Fragen daher auch gerne an das Bürgertelefon vom Landkreis Leer (0491 926 4545).

Montags bis donnerstags von 8 - 16 Uhr besetzt, freitags von 8 - 14 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 9 - 13 Uhr. Per Mail ist das Team unter corona@lkleer.de zu erreichen.

5. Anträge/Anfragen für das Betreten der Insel mit der 1. Fähre von Emden nach Borkum am Montag (11.05.2020) sind bis Sonnabend (09.05.2020) 12:00 Uhr per Email stadt@borkum.de oder über das Kontaktformular unter www.stadt-borkum.de zu stellen.

Der Bürgermeister

[07.05.2020] Betretungsregelung Rathaus Borkum

Informationen über den Besucherverkehr im Rathaus, Neue Straße 1 und in der Neuen Straße 3 (Bürgerbüro und Bauamt)

1. Ab Montag, den 11.05.2020 sind die Rathaustüren während der Öffnungszeiten (siehe www.stadt-borkum.de) grundsätzlich wieder geöffnet.

2. Dennoch sollten vorher Termine telefonisch vereinbart werden, damit es zu keinen Ansammlungen und unnötigen Wartezeiten kommt.

3. Es besteht die Pflicht, eine Mund- und Nasenbedeckung beim Betreten der Verwaltungsgebäude anzulegen.

4. Darüber hinaus sind die geltenden Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Hände-Desinfektionsmittel stehen zur Verfügung

5. Die jeweils zuständigen Sachbearbeiter(innen) nehmen die Personalien zwecks notwendiger Erstellung der Besucherliste zur Kontrolle einer möglichen Infektionskette auf.

6. Es wird empfohlen, Verwaltungsangelegenheiten ohne zwingend erforderlichen persönlichen Beratungsbedarf weiterhin telefonisch, schriftlich und/oder per Email zu erledigen. Ein Posteinwurf ist von außen möglich (siehe auch Punkt 2).

7. Die öffentlichen Toiletten bleiben geschlossen.

Der Bürgermeister

[07.05.2020] Gezeitenland für physiotherapeutische Anwendungen wieder geöffnet

Ab sofort ist das Gezeitenland ~ Wasser und Wellness eingeschränkt geöffnet. Anwendungen, wie Massagen, Lymphdrainage, Krankengymnastik o.ä. können auf Heilmittelverordnung oder Privatrezept wieder durchgeführt werden. „Ein derartig langer Zeitraum ohne Arbeit und permanent in den eigenen vier Wänden sein zu müssen, war und ist für viele ungewohnt und geht neben den existenziellen Sorgen nach einem Zeitraum auch auf die Moral“, weiß Betriebsleiter Peter Schöpel aus Gesprächen mit vielen Kollegen unterschiedlicher Bereiche. Deswegen freut es ihn sehr, dass es nun endlich wieder in Richtung eines geregelten Tagesablaufs gehe.

Das Gezeitenland ist montags bis freitags von 09.00 -12.00 Uhr telefonisch unter 04922/933-650 oder gezeitenland@borkum.de erreichbar. Es wird darum gebeten von Terminvereinbarung vor Ort abzusehen, da das Ansteckungsrisiko für alle so gering wie möglich gehalten werden soll. Informationen können gerne auf dem Anrufbeantworter hinterlassen werden, die Mitarbeiter des Gezeitenlandes melden sich schnellstmöglich mit einem Terminvorschlag.

„Aufgrund der schrittweisen Öffnung der Insel und der Bedarf an gesundheitsfördernden Heilmitteln bei den Borkumern, freuen wir uns das Gezeitenland wieder eingeschränkt zu öffnen. Es geht langsam in die Richtung Normalität, auch wenn uns die Hygienevorschriften natürlich noch einen langen Zeitraum begleiten werden. Unsere Mitarbeiter können so nach und nach wieder ihre Arbeitsplätze einnehmen“, sagt Göran Sell, Geschäftsführer der Nordseeheilbad Borkum GmbH.

[06.05.2020] Erläuterung zur Wiederbelegungsfrist

Im Zeitstrahl der Staatskanzlei vom 04.05.2020 heißt es bei der Zulassung von Beherbergung zu touristischen Zwecken in Ferienwohnungen/ -häusern: (Ab 11.05.)

"mind. 7 Tage Wiederbelegungsfrist bzw. 50% Auslastung"

Nach tel. Rücksprache mit der Stadt Borkum ist dies so zu interpretieren: Der Gast muss mindestens 7 Tage bleiben, bleibt er nur 5 Tage, muss die Wohnung 2 Tage leer bleiben, bevor die Wohnung wieder belegt wird. Bei einem Aufenthalt ab 7 Tagen kann die Wohnung unter Beachtung der geltenden Vorschriften ohne Leerstand wieder vermietet werden.

Insgesamt gilt jedoch: Alles ist ein Entwurf und erlangt nur Gültigkeit durch eine entsprechende Verordnung, die es bis jetzt (06.05.2020 - 18:20 Uhr) noch nicht gibt.

[06.05.2020] Betretungsregelung für Borkum

Aufgrund der aktuellen Verordnung zur Änderung der Niedersächsischen Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus und insbesondere unter Anwendung des § 7 a Punkt 6 der Verordnung (siehe www.stadt-borkum.de) werden bis zum Inkrafttreten einer neuen Verordnung folgende für Borkum spezifische und ergänzende Regelungen verfügt:

Das Betreten der Insel wird folgendem Personenkreis auf Antrag gestattet:

1. Engsten Familienangehörigen bei Besuch einer Person mit 1. Wohnsitz auf der Insel.

2. Engsten Freundinnen und Freunden aus besonderem Grund bei Besuch einer Person mit dem 1. Wohnsitz auf der Insel.

3. Zweitwohnungsbesitzern, „Dauercampern“ und Bootsbesitzern mit Angehörigen bis zum 2. Grad des Verwandtschaftsverhältnisses.

4. Es ist jeweils vorab ein schriftlicher Antrag mit Begründung bei der Stadt Borkum (Neue Straße 1, 26757 Borkum; auch per Email an stadt@Borkum.de) einzureichen. Bei einer den Voraussetzungen entsprechenden vorliegender Begründung wird eine „Betretungs-Erlaubnis“ ausgestellt.

Der Bürgermeister

+++ Ab 6. Mai wieder erste Borkum-Urlauber erlaubt +++

AG „EMS“ erweitert Fahrplan – ab 6. Mai wieder erste Borkum-Urlauber erlaubt

Mit der vom Land Niedersachsen verkündeten schrittweisen Öffnung des Fremdenverkehrs wird es zunächst Dauercampern sowie Ferienhaus- und Ferienwohnungseigentümern gemeinsam mit Familienmitgliedern erlaubt sein nach Borkum zu reisen.

Ab dem 11.Mai können danach auch vermietete Ferienhäuser und -wohnungen wieder besucht werden, ebenso wie Campingplätze, Boote und Wohnmobilstellplätze, wobei eine Wiederbelegungsfrist von mindestens sieben Tagen und eine Auslastung von 50% zu beachten sind. Auch die Gastronomie innen und außen darf mit maximal 50% der Plätze wieder geöffnet werden.

Stufenplan der Niedersächsischen Landesregierung hier zum download

Die AG „EMS“ reagiert darauf mit einer Aktualisierung des Fahrplans. Ab dem 11. Mai 2020 werden auch am Wochenende wieder mehr Abfahrten angeboten. Freitags und samstags fährt die Fähre ab Emden um 10.00 Uhr und 17.00 Uhr, ab Borkum-Bahnhof geht es um 07.00 Uhr und um 14.00 Uhr zurück. Am Sonntag steht um 14.00 Uhr eine Verbindung ab Emden zur Verfügung und ab Borkum-Bahnhof um 11.00 Uhr und 17.00 Uhr.

Voraussichtlich dürfen Hotels, Pensionen und Jugendherbergen zu Pfingsten ebenfalls beschränkt wieder öffnen. Ab Freitag, den 29. Mai dürfen diese Beherbergungsbetriebe bei einer Wiederbelegungsfrist von mindestens einer Woche zu maximal 50% ausgelastet werden.

Zur besseren Planbarkeit hat die AG „EMS“ daher bereits jetzt einen voraussichtlichen Fahrplan ab Montag, dem 25. Mai 2020 veröffentlicht. Dieser sieht tägliche Abfahrten um 08.00 Uhr, 11.00 Uhr und 17.00 Uhr ab Emden und 07.30 Uhr, 13.30 Uhr und 16.30 Uhr ab Borkum-Bahnhof zurück vor. Auch Eemshaven soll wieder angefahren werden und um 12.15 Uhr und 15.20 Uhr je eine Fähre ab Eemshaven Richtung Borkum starten und um 10.30 Uhr und 13.30 Uhr ab Borkum-Bahnhof zurückfahren. „Dieser Fahrplan wurde unter der Voraussetzung der Umsetzung der geplanten Freizügigkeiten und entsprechend mehr Gästefahrten erstellt. Wir gehen davon aus, dass auch dem Transit von Borkum-Gästen durch die Niederlande nach Eemshaven nichts im Wege steht und vorgesehene Lockerungen nicht wieder zurückgenommen werden,“ erklärt AG „EMS“-Fährdienstleiter Hans-Jörg Oltmanns.

Darüber hinaus wird die AG „EMS“ zur Mengensteuerung an Bord der Fähren bis auf weiteres Rückfahrtickets nur mit verbindlicher Buchung des Hin- und Rückfahrtermins ausgeben. „Wir wollen damit erreichen, dass Schiff und Inselbahn den aktuellen Anforderungen an Abstandsregelungen gerecht werden,“ sagt Oltmanns.

Die Reederei empfiehlt den Fahrgästen darüber hinaus, die Verordnungen des Landes Niedersachsen und des Landkreises Leer sowie die Bekanntgaben der Stadt Borkum zu beachten.

[29.04.2020] Landkreis Leer: Stufenplan für Tourismus-Neustart

Landkreise und Städte wollen helfen / Landkreis Leer organisiert Video-Konferenz mit Ministerpräsident und Wirtschaftsminister

Unter der Corona-Pandemie leidet massiv auch der Tourismus in Niedersachsen. Landkreise und Städte im Nordwesten wollen die schwer angeschlagene Branche retten – mit Soforthilfen und einem Konzept für den Neustart. Darauf haben sich die ostfriesischen Landkreise Leer, Aurich und Wittmund sowie die kreisfreie Stadt Emden mit den Landkreisen Friesland, Wesermarsch, Ammerland und Cuxhaven sowie mit den kreisfreien Städten Wilhelmshaven und Cuxhaven verständigt.

Die Pläne sind am Dienstag in einer vom Landkreis Leer organisierten Video-Konferenz dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) und Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) vorgestellt worden. Zugeschaltet waren die Landräte Matthias Groote (Leer) und Sven Ambrosy (Friesland), der Präsident der Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg, Dr. Bernhard Brons, sowie der Bürgermeister der Insel Norderney, Frank Ulrichs.

"Der Tourismus ist gerade in Ostfriesland ein herausragender Wirtschaftsfaktor", stellen Landrat Matthias Groote und der Bürgermeister der zum Kreis Leer gehörenden Insel Borkum, Jürgen Tönjes Akkermann, in einer gemeinsamen Pressemitteilung fest: "Viele Betriebe und Arbeitsplätze hängen bei uns davon ab, dass Menschen hier Urlaub machen können. Deshalb müssen wir den Tourismus so schnell wie möglich wieder ans Laufen bringen." Um dies zu ermöglichen, solle der Branche durch Investitionen und eine verantwortungsvolle, dem Infektionsgeschehen angepasste Öffnung geholfen werden.

Die an den Plänen beteiligten Kommunen unterstützen zum einen den Sechs-Punkte-Plan des Tourismusverbandes Niedersachsen, der Soforthilfen und ein Investitions-Programm für die Zeit nach Corona vorsieht. Zum anderen schlagen die Landkreise und kreisfreien Städte einen Drei-Stufen-Plan für "einen gesundheitlich verantwortbaren Neustart der Tourismuswirtschaft" vor. Dabei sollen Festland und Inseln gleich behandelt werden.

Das Neustart-Konzept sieht vor, zunächst Urlaubsarten wie die Eigennutzung von Zweitwohnungen, Dauercamping oder Dauerwohnen auf Schiffen in Marinas wieder zu ermöglichen, weil es sich bei den Gästen meistens um Familien oder Hausgemeinschaften handelt und sich bei einer Ansteckung mit dem Corona-Virus die Infektionsketten leicht nachvollziehen lassen. Geöffnet werden könnten zudem Zweit- und Ferienwohnungen auch zur Vermietung, Camping- und Wohnmobilplätze sowie Hotels ohne Selbstbedienung, sofern die Gäste in dieser ersten Phase mindestens sieben Tage lang bleiben, außerdem Museen und Ausstellungen. In Stufe zwei sollten unter Beachtung von Kontaktbeschränkungen und Grenzen für Besucherzahlen Restaurants und Einrichtungen wie Tierparks wieder geöffnet werden. In Stufe drei entfiele für Gäste von Hotels, Ferienwohnungen, Camping- und Wohnmobilplätzen der Mindestaufenthalt von sieben Tagen, auch Tagestourismus wäre wieder zulässig.

Landrat Groote und der Borkumer Bürgermeister Akkermann betonen jedoch: "Beginn, Dauer und Wechsel in die nächste Stufe sind aber abhängig vom Infektionsgeschehen vor Ort sowie von den jeweiligen Entscheidungen des Landes Niedersachsen. Bei allen Stufen gelten natürlich die Einhaltung von Hygienestandards und die Einhaltung von Abstandsregeln."

[24.04.2020 21:59 Uhr] Information über einen 2. Borkumer Corona-Fall

Die Stadt Borkum teilt uns soeben mit:

Der Landkreis Leer hat heute veröffentlicht, dass ein zweiter Corona-Fall für Borkum registriert ist.Lt. aktueller Auskunft des Gesundheitsamts vom Landkreis Leer handelt es sich bei dem zweiten Borkum betreffenden Corona-Fall um eine Person, die sich seit mehreren Monaten auf dem Festland befindet und sich dort infiziert hat.
Melderechtlich ist dieser Fall der Inselgemeinde Borkum zuzuordnen.

[24.04.2020] Änderung der Verordnung - Verwandtenbesuche teilweise wieder zugelassen

Ehegatten- und Verwandtenbesuche teilweise wieder zugelassen

Hier die neueste Änderung der Verordnung zum Download. Hier klicken.

Unter anderem heißt es dort: Von diesem Beförderungsverbot ausgenommen sind

....3. die Ehegattin, der Ehegatte, die Lebenspartnerin oder der Lebenspartner im Sinne des Lebenspartnerschaftsgesetzes einer Bewohnerin oder eines Bewohners mit erstem Wohnsitz auf der Insel,

4. Verwandte ersten Grades einer Bewohnerin oder eines Bewohners mit erstem Wohnsitz auf der Insel, soweit zwingende familiäre Gründe vorliegen...

[23.04.2020] Offener Brief von Bürgermeister Jürgen Akkermann

Da stahn wi vör, da mutten wi dör!

Liebe Borkumerinnen, liebe Borkumer,

die Einschränkungen der Lebensfreiheit und die Einschränkungen des Tourismus begleiten uns jetzt schon sein mehreren Wochen. Der wirtschaftliche Schaden ist gewaltig und noch nicht bezifferbar, die Belastungen für jeden Einzelnen sind erheblich. Die Anzahl an Menschen in Kurzarbeit und die Anzahl der Betriebe, die keine oder nur wenige Einnahmen haben, ist schwerwiegend. Unsere Insellage mit den besonderen Einschränkungen hat diese Belastungen noch verstärkt. Wann wir wieder vollständig zur Normalität zurückkehren werden, kann ehrlicherweise niemand sagen. Diese Ungewissheit ist angesichts der massiven wirtschaftlichen, aber auch der sozialen und zwischenmenschlichen Belastungen, schwer zu ertragen.

Umso wichtiger ist es, jetzt Perspektiven zu entwickeln und aufzuzeigen, wie man zur Normalität zurückfindet. Für die Insel heißt das auch, tragbare Konzepte zu erarbeiten, wie die Insel für die Gäste wieder geöffnet werden kann. Dass diese Öffnung nur Schritt für Schritt erfolgen kann, ist eine der wenigen gesicherten Erkenntnisse zum weiteren Verlauf der Pandemie, die sich in den letzten Wochen herausgestellt haben. Tragbar heißt für mich in diesem Zusammenhang, dass neben der Notwendigkeit, die wirtschaftlichen Folgen zu mildern, der Gesundheitsschutz der Bevölkerung sichergestellt sein muss.

Auf der Insel werden an verschiedenen Stellen Konzepte entwickelt. Ich habe dazu mit Vertretern der Fraktionen im Rat gesprochen. Außerdem habe ich mich mit Vertretern der DeHoGa, des Einzelhandels und natürlich mit der NBG ausgetauscht, um gemeinsam einen Plan für die Öffnung der Insel zu entwickeln. Das Ergebnis ist an den Landrat, den Städtetag und die anderen Inselbürgermeister kommuniziert worden mit dem Ziel, die Landesregierung dazu zu bewegen, die erforderlichen Lockerungen zuzulassen. Weiterhin habe ich mich mit den niedergelassenen Ärzten und mit den Vertretern der Kliniken beraten, wie die vorhandene medizinische Infrastruktur besser für ein Öffnen der Insel vorbereitet werden kann.

Borkum - wie auch die anderen ostfriesischen Inseln - ist in vielerlei Hinsicht einzigartig. Dies trifft auch für unsere touristischen Strukturen zu, in denen wir uns vom Festland unterscheiden. Die Verordnungen, die unser Leben in Zeiten der Pandemie regeln, werden zentral von Hannover erlassen. Dort auf die Eigenheiten und Erfordernisse vor Ort einzugehen und diese zufriedenstellend zu berücksichtigen, ist schwierig. Eine wichtige Aufgabe sehe ich daher darin, auf vielen Ebenen die besonderen Erfordernisse zu kommunizieren und zu erklären. Hier sprechen wir uns mit den anderen ostfriesischen Inseln eng ab. Wir tragen die Themen u.a. in den Niedersächsischen Städtetag als unseren kommunalen Vertreter bei der Landesregierung und wir sind in enger Abstimmung mit dem Landrat, der wiederum seine Gremien nutzt, um die Aufmerksamkeit auf die besonderen Probleme der Insel zu lenken. Auch die Politik in Vertretung der Abgeordneten wird beteiligt, von Seiten der Stadt aber auch von Seiten der örtlichen Politik.

Lockerungen hinsichtlich des Öffnens der Insel können nur erfolgreich und gewinnbringend gelingen, wenn uns eigene Konzepte zugestanden werden. Darauf zielen unsere gesamten Bemühungen, hier auf der Insel und zusammen mit den anderen ostfriesischen Inseln, ab.

Dadurch, dass die letztendliche Entscheidung in Hannover liegt, erfordern alle Änderungen der geltenden Regeln ein großes Maß an Geduld, das aufzubringen mir und sicherlich vielen anderen sehr schwerfällt. Dies gilt ja nicht nur für touristische Konzepte, auch andere Themen wie der Zugang von Angehörigen und Lebenspartnern zur Insel zählt dazu. Dieses Thema wird von uns seit, man muss leider sagen, Wochen getrieben und mir fehlt jedes Verständnis dafür, dass bei solchen Themen nicht schnell und pragmatisch reagiert werden kann. Die Belastungen für Familien stehen aus meiner Sicht in keinem Verhältnis zu einem erhöhten Risiko.

Wir dürfen den Kopf nicht hängen lassen. „Da stahn wie vör, da mutten wi dör.“ Neben den enormen wirtschaftlichen Belastungen werden die notwendigen Lockerungen jedem Einzelnen weiterhin viel abverlangen. Die Lockerungen können nur gelingen, wenn mit großer Disziplin die Regeln der Kontaktbeschränkungen befolgt werden. Auf dem Weg zur Normalität gibt es aber keinen anderen Weg. Wenn ich aber zurücksehe, bin ich sehr zuversichtlich gestimmt. Der bisherige Umgang der Borkumerinnen und Borkumer mit der Krise zeigt, dass die Menschen hier einen pragmatischen und auch konstruktiven Weg gefunden haben und sich nicht unterkriegen lassen wollen. Aus der Krise herauszukommen kann nur gemeinsam gelingen.

Allerbest und bleiben Sie gesund!

Jürgen Akkermann
- Bürgermeister Borkum -

[22.04.2020] Neue Öffnungszeiten Fahrkartenausgabe Borkum

Für Schiffsverkehr ab 23.04.2020

Mo. - Mi. + Fr.

12:00 - 14:00 Uhr

Do.

16:00 - 18:00 Uhr

Sa./So./Feiertage

geschlossen

Bitte lösen Sie ab dem 23.04.2020 Ihre Fahrkarten wieder am Fahrkartenschalter am Inselbahnhof der Borkumer Kleinbahn und nicht mehr an der KFZ-Abfertigung im Fährhafen.

Fahrplan der AG "EMS: https://www.ag-ems.de/planen-service/fahrplanaenderung
Borkumer Kleinbahn: www.borkumer-kleinbahn.de

[18.04.2020] Niedersächsische Verordnung vom 17.04.2020

Hier die neue Niedersächsische Verordnung (Stand 17.04.2020) zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus zum Download. Hier klicken.

[07.04.2020] Aktuelle Verordnung über die Beschränkung sozialer Kontakte

Die tagesaktuelle Verordnung über die Beschränkung sozialer Kontakte zur Information. Wesentliche Änderungen sind u.a. die Streichung des § 1 Absatz 2 sowie Modifizierungen des § 3 (z.B. Ziffern 9, 11 und 12): Hier zum Download

Anmerkung: Diese Verordnungen ändern sich zur Zeit sehr schnell. Wir tun unser Bestes, Sie auf dem Laufenden zu halten.

[03.04.2020] Landkreis Leer: Bürgertelefon Coronavirus auch über Ostern erreichbar

Landkreis Leer: Bürgertelefon Coronavirus auch über Ostern erreichbar

Das Bürgertelefon des Landkreises Leer bietet den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, unter der Nummer 0491 / 926-4545 Fragen zum Coronavirus zu stellen.

Das Infotelefon ist regulär zu folgenden Zeiten erreichbar: montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr, freitags von 8 bis 15 Uhr sowie sonnabends und sonntags von 9 bis 15 Uhr.

Auch über die Osterfeiertage (Karfreitag sowie Ostersonnabend bis Ostermontag) wird der Landkreis den Bürgerservice anbieten, und zwar jeweils von 9 bis 15 Uhr.

Es wird um Verständnis gebeten, dass es zu Wartezeiten kommen und keine individuelle medizinische Beratung zum Coronavirus stattfinden kann.

Weitere Informationen: www.landkreis-leer.de/coronavirus

[01.04.2020] Stundungen o.ä. von städtischen Forderungen

Stundungen, Ratenzahlungen, Herabsetzung von Gewerbesteuervorauszahlungen u.ä. für städtische Forderungen

Gewerbetreibende, welche durch die Covid-19-Pandemie und die damit verbundenen finanziellen Auswirkungen Zahlungsschwierigkeiten haben, können z.B. die Gewerbesteuervorauszahlung für das Jahr 2020 unbürokratisch bei Herrn Lübben vom Steueramt telefonisch (04922/303-262) oder per E-Mail (christoffer.luebben@borkum.de) herabsetzen lassen.

Darüber hinaus können Zahlungsverpflichtungen gegenüber der Stadt Borkum nach individueller Absprache mit der Stadtkasse Borkum in Raten oder zeitlich versetzt bezahlt werden. Ihre Ansprechpartner sind:

Frau Macuga Telefon 04922/303-234 E-Mail: nikola.macuga@borkum.de

Herr Kasten Telefon 04922/303-219 E-Mail: thomas.kasten@borkum.de

Herr Weihs Telefon 04922/303-220 E-Mail: helmut.weihs@borkum.de

Geben Sie bitte nach Möglichkeit das entsprechende Kassenkonto oder die Veranlagungs-Nr. mit an. Dies ermöglicht den Mitarbeitern der Finanzabteilung eine schnellere Bearbeitung Ihrer Anträge.

Jürgen Akkermann
Bürgermeister

[26.03.2020] Pressemitteilung der Stadt Borkum zu Arbeiten im Bauhauptgewerbe und im Handwerk auf Borkum

Wie der Landkreis heute auf wiederholte Anfrage der Stadt Borkum mitgeteilt hat, ist es zurzeit nicht vorgesehen, die bestehenden Regelungen für die An- und Abreise von Festlandfirmen sowie deren Verbleib zu ändern. Damit können Festlandfirmen des Bauhauptgewerbes und des Handwerks weiterhin ihre Aufträge auf Borkum ausführen.

Durch die seit Montag, den 23.03.2020, erlassenen Beschränkungen für soziale Kontakte und Begegnungen im öffentlichen Raum wird das zusätzliche Risiko für die Inselbevölkerung als gering angesehen. Die Arbeitgeber sind dabei für die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln für ihre Arbeitnehmer verantwortlich. Ebenso haben die Auftraggeber und Bauherren darauf zu achten, dass auf ihren Baustellen die Bestimmungen eingehalten werden.

Stadt Borkum
Jürgen Akkermann
- Bürgermeister -

[26.03.2020] Pressemitteilung der BBS Borkum

Die BBS Borkum (Berufsbildende Schule Borkum) setzt, ebenso wie alle anderen Schulen, die derzeitigen Verfügungen um, so dass vorerst bist zum 18.04.2020 kein Unterricht stattfindet. Schüler mit Ausbildungsvertrag werden nach den Vorgaben des eigenen Betriebes eingesetzt. Die Schüler/-innen der Berufsfachschule (BFS; ex BGJ) dürfen bis zum genannten Termin auch nicht in Ihren Praktikumsbetrieben arbeiten oder diese aufsuchen. Ebenso wird dringend darum gebeten, dass auch keine Lerngruppen mit Direktkontakt oder Zusammenkünfte der Schüler erfolgen. Die Fachlehrer der Berufsschule werden sich in den nächsten Tagen mit den Betrieben oder per Mail mit den Schülern direkt in Verbindung setzen. Dies erfolgt über die Iserv Mailadressen. Den Schülern sollen angepasste Angebote zur Verfügung gestellt werden. Bei Fragen wenden diese sich an Ihren Fachlehrer per Mail (vorname.nachname@i-bbsborkum.de).

Zu den Terminen der anstehenden Prüfungen kann genaueres erst mitgeteilt werden, wenn die entsprechenden Informationen über Durchführung oder Verschiebung der Prüfung von der Ortshandwerkerschaft, den Handwerkskammern und den Industrie- und Handelskammern vorliegen. Wir verweisen hier auch auf die eigenen Informationen der Kammern.

Die derzeitige Situation ist schwierig und wir können verstehen, dass bei den anstehenden Prüfungen die Ungewissheit Sorgen bereitet. Wir werden alles versuchen um unsere Schüler so weit wie möglich zu unterstützen. Die Schüler sollen sich, wie beabsichtigt, weiter auf die Prüfungen vorbereiten. Bei Fragen sind die Fachlehrer ansprechbar. Das Wichtigste ist aber: „Bleiben Sie gesund“.

Horst Hollmann (Schulleitung) und das gesamte Team der BBS Borkum

[26.03.2020] Aktuelle Online-Information der NBG für touristische Unternehmen und Leistungsträger

Die Nordseeheilbad Borkum GmbH (NBG) hat eine neue Online-Seite unter www.borkum.de/information eingerichtet, die sich primär an touristische Unternehmen und Leistungsträger der Insel Borkum richtet. Sie ist über den genannten Link oder aber auch über den Bereich „Service“ im unteren Teil der Webseite zu erreichen.

Zu finden sind hier unter anderem aktuelle Informationen rund um die Themen öffentliche Einrichtungen und Veranstaltungen der NBG sowie Angaben zu den Kurkonzerten „Musik & Meer“. Eingestellt werden hier beispielsweise Hinweise zum Zeitraum der abgesagten Veranstaltungen und Musik & Meer-Kurkonzerte, Informationen zu externen Tagungen wie der Ärztetagung 2020 oder aber auch der Status der Öffnungszeiten der von der NBG betriebenen öffentlichen Einrichtungen.

Zusätzlich sind für die touristischen Betriebe relevante Links und Dokumente einsehbar, die beispielsweise offizielle Informationen aus Niedersachsen sowie Brancheninformationen und Hinweise auf Wirtschaftshilfen enthalten.

„Die dynamische Situation und die damit verbundenen sich nahezu täglich überholenden Nachrichten für touristische Unternehmen und Leistungsträger bilden einen großen und schwer zu überblickenden Informationspool. Wir versuchen mit der Seite, einen guten Überblick über die für den Borkumer Tourismus relevanten Informationen anzubieten“ berichtet Göran Sell, Geschäftsführer der Nordseeheilbad Borkum GmbH. „Unser Ziel ist es zudem, nicht nur über Absagen und Schließungen zu informieren. Vielmehr wollen wir auf dieser Seite zum hoffentlich baldigen Start der ersten Gästeanreisen ebenso mitteilen, wann welche öffentlichen Einrichtungen ihre Türen öffnen, wieder die ersten Veranstaltungen stattfinden und die Musik & Meer-Konzerte beginnen“.

[25.03.2020] Mitteilung des Geschäftsführers der Nordseeheilbad Borkum GmbH

Moin liebe Gäste, liebe Borkumerinnen und Borkumer,

es ist nur wenige Tage her, da konnten Sie, liebe Gäste, sich noch unbeschwert auf Ihren direkt bevorstehenden Borkum-Urlaub freuen. Und wir Insulaner freuten uns darauf, Ihnen alsbald wieder gute Gastgeber zu sein. Seit letzter Woche Dienstag war nun unseren Gästen die Anreise auf ihre Lieblingsinsel verwehrt. Und heute hatten mit der 14-Uhr-Fähre auch die letzten Gäste ihre Heimreise anzutreten. Ab jetzt trennt uns das Wasser der Nordsee für die kommenden Wochen – ein Moment, der uns traurig macht und innehalten lässt, in dem man auf schöne Erinnerungen zurückschaut, jedoch jetzt das aktuell Richtige tun muss und gern auch schon ein bisschen ein Wiedersehen herbeisehnen darf.

Seit Borkum 1830 zum Seebad wurde, also seit 190 Jahren, hat Gesundheit einen ganz besonderen Stellenwert auf unserer Insel. Viele von Ihnen, liebe Gäste, besuchen unser Eiland gerade wegen des heilsamen Hochseeklimas. Aktuell ist der Erhalt unserer Gesundheit – hier und weltweit – die größte Herausforderung. Diese müssen wir alle gemeinsam bewältigen. Dafür wurde auch auf Borkum ein Krisenstab eingerichtet, in dem die erforderlichen Aktivitäten initiiert und koordiniert werden. Borkum hat seit gestern seinen ersten Corona-Fall. Wie die meisten von Ihnen wissen, ist das Gesundheitssystem auf der Insel nur begrenzt in der Lage, Hilfebedürftigen die erforderliche Unterstützung zu gewähren. Daher dient es uns allen, wenn in unserer insularen Sondersituation die Reichweite der medizinischen Versorgung nicht auf die Probe gestellt wird. Wir danken daher allen Gästen, die hierfür Verständnis zeigten und in den letzten Tagen zu großen Teilen ihre Heimreise vorzeitig antraten. All jene leisteten einen wichtigen Beitrag für den Erhalt einer stabilen medizinischen Versorgung auf Borkum.
So wie Sie, liebe Gäste, sicher gern in den nächsten Wochen auf Borkum wären, wären wir gern Ihre Gastgeber. Ich erlebe es immer wieder, dass gerade der persönliche Kontakt den Urlaub des Gastes und die Arbeit des Gastgebers besonders wertvoll machen. Auf dieses hohe Gut müssen wir gemeinsam nun erst einmal verzichten. Doch lassen Sie uns zumindest – wie gewohnt – über den hiesigen Weg in Kontakt bleiben. Gern senden wir Ihnen auch weiterhin regelmäßig ein Stück Borkum nach Hause; lassen Sie auf diesem Weg an unserem Inselleben teilhaben. So mögen wir Ihnen schöne Augenblicke im Alltag bescheren. Und wir freuen uns zugleich sehr über die vielen aufmunternden Zeilen, die uns tagtäglich von Ihnen erreichen. Das gibt uns viel Mut und Kraft; Eigenschaften, die wir alle in der nächsten Zeit mehr denn je brauchen werden. Lassen Sie uns gut in Verbindung bleiben.
Veränderung ist schon immer ein wichtiger Teil von Borkums Natur. Die Corona-Krise wird die Insel verändern, so wie sie auch unser Leben insgesamt verändert. Was uns, liebe Gäste, jedoch als Borkumer Gastgeber eint, ist der gemeinsame Wille, alles dafür zu tun, dass unser Eiland für Sie Lieblingsinsel bleibt. So zeigt sich schon jetzt, dass an mancher Stelle sogar aus Gutem etwas noch Besseres wird. Schon jetzt entstehen an vielen Stelle tolle Ideen. Ein Team der Nordseeheilbad Borkum GmbH arbeitet daran, in dieser Sondersituation die eigenen Maßnahmen mit jenen anderer touristischer Leistungsträger gut aufeinander abzustimmen. Hier erleben wir gerade ein sehr gutes Miteinander. Das gibt Zuversicht. Auch die teilen wir gern mit Ihnen.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen alles Gute. Möge jeder gut auf sich selbst und alle Menschen in seinem Umfeld achten.

Bleiben Sie gesund! Auf ein Wiedersehen!

Herzlichst,
Ihr Göran Sell
Geschäftsführer Nordseeheilbad Borkum GmbH

[25.03.2020] Offener Brief Bürgermeister Jürgen Akkermann zur aktuellen Situation

Liebe Borkumerinnen, liebe Borkumer,

die Corona-Krise hat unsere Insel weiter im Griff. Mittlerweile haben wir den ersten nachgewiesenen Coronafall. Dies war zu erwarten, es war ja nicht die Frage, ob dieser Fall eintritt, sondern wann. Denn trotz Einhaltung der Hygienevorschriften kann es jeden treffen. Dies ist kein Grund zur Panik oder Hysterie. Durch die seit Anfang der Woche angeordneten Kontaktbeschränkungen und die eingeleiteten Maßnahmen des Gesundheitsamtes hat sich die Gefahrenlage nicht wesentlich geändert. Es gilt weiter besonnen zu bleiben und die Kontaktbeschränkungen im Privaten und vor allem in den Geschäften zu beachten. Weiterhin ist das oberste Ziel, die unvermeidlichen Infektionen so gering zu halten, dass unser Gesundheitssystem die schweren Fälle versorgen kann. Die Rettungswege bei schweren Verläufen sowie stationäre Behandlungen auf der Insel für leichtere Fälle sind sichergestellt.

Ich wende mich heute insbesondere aus zwei Gründen an Sie. Zum einen gibt es immer noch Mitbürger, die den Ernst der Lage nicht verstanden haben oder nicht verstehen wollen. Insbesondere über junge Leute wird immer wieder berichtet, dass Kontaktbeschränkungen nicht beachtet werden und die Bedrohung durch das Virus heruntergespielt wird. Liebe junge Borkumerinnen und Borkumer, ihr seid nicht unverwundbar und auch von Jüngeren sind schwere Krankheitsverläufe bekannt. Insbesondere könnt auch ihr das Virus übertragen, untereinander und natürlich an Angehörige der sogenannten Risikogruppen: Menschen mit Vorerkrankungen und ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger, also z.B. auch eure Großeltern. Daher also meine dringende Bitte: Haltet euch an die Regeln und nehmt euch, bis die Bestimmungen gelockert werden, zurück.

Ein anderes Thema ist mir mindestens genauso wichtig. In den sozialen Medien und auch auf der Straße werden Menschen angepöbelt, ja angefeindet. Nicht weil sie etwas falsch gemacht haben, sondern weil sie vermeintlich nicht hierhergehören. Dazu gehörten Gäste, dazu gehören aber auch Mitarbeiter von Firmen, die hier tätig sind. Dieses Verhalten ist beschämend und inakzeptabel. Eine vernünftige Ansprache, wenn jemand ein im Zusammenhang mit den Kontaktbeschränkungen unerlaubtes oder rücksichtsloses Verhalten an den Tag legt, wünsche ich mir. Aber eine pauschale Beschimpfung und Verdächtigung ist immer unangebracht. Ich bitte auch zu bedenken, dass es weiterhin und immer wieder wichtige Arbeiten gibt, die von Festlandfirmen wahrgenommen werden müssen. Und ausnahmslos alle müssen sich an die Hygieneregeln und die Kontaktbeschränkungen halten. Daher geht von diesen Personen kein erhöhtes Risiko aus. Meine Bitte: Sprechen Sie Fehlverhalten freundlich, aber bestimmt an! Damit ist allen geholfen. Helfen sie aber auch, wenn sie miterleben, dass Menschen in unangebrachter Weise angegangen werden.

Abschließend noch ein Wort zu den Firmen vom Festland: Hier sind wir in intensiven Gesprächen mit dem Landkreis, um eine für alle tragbare Lösung zu finden.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die in dieser Zeit dafür sorgen, dass das Leben weiterläuft. Dazu gehören die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der häuslichen Pflege, der Apotheken und Ärzte, der Lebensmittelgeschäfte und der Praxen, um nur einige zu nennen. Uns erreichen auch viele Hilfsangebote sowohl von Privaten als auch von Organisationen. Auch dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken.

Achten Sie aufeinander und lassen Sie nicht zu, dass Menschen beschimpft werden. Dies ist auch die Zeit, um Zivilcourage zu zeigen.

Bleiben Sie gesund.

Jürgen Akkermann
- Bürgermeister -

[24.03.2020] Telefonseelsorge

Landkreis Leer richtet Telefonseelsorge ein
Betreut wird der Service durch die Evangelische Kirche

Durch die Corona-Epidemie wurden auch im Landkreis Leer viele Bereiche des sozialen Lebens eingeschränkt. Vor allem persönliche Kontakte sind zurzeit nur sehr begrenzt möglich. In den vergangenen Tagen hat sich gezeigt, dass diese Situation für einige Bürgerinnen und Bürger sehr belastend ist.

Damit diese Menschen ihren wachsenden Ängsten und Sorgen nicht alleine gegenüberstehen müssen, hat der Landkreis Leer eine Telefonseelsorge eingerichtet. Die Betreuung übernimmt die Evangelische Kirche. Die Ansprechpartner beraten telefonisch in psychischen Krisen und bei Belastungssituationen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind von Montag bis Freitag von 11 bis 17 Uhr unter der Rufnummer 0491 926 4123 erreichbar.

[24.03.2020] Schulausfall & Notbetreuung Grundschule Borkum

Liebe Eltern,

es fällt mir schwer in einer solchen Zeit die richtigen Worte zu finden. Wir alle stehen noch weiter unter dem Schock der plötzlichen Schulschließung und der Einschränkung der sozialen Kontakte. Es ist nun ganz wichtig, die verordneten Maßnahmen sehr ernst zu nehmen und diese in unseren Alltag zu integrieren. Frei nach Hagrid (Harry Potter): Was kommt, wird kommen und wir werden es treffen, wenn es kommt.
Nach Weisung und in Rücksprache mit dem für Borkum zuständigen Schulträgern sollen für die Teilnahme an dieser Betreuung die vom Land Niedersachsen vorgegebenen Kriterien einheitlich angewendet werden. Vorrangiges Ziel muss es sein, die Infektionsketten möglichst effektiv zu unterbrechen.

Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen, deren Erziehungsberechtigte in sog. kritischen Infrastrukturen tätig sind. Hierzu gehören insbesondere folgende Berufsgruppen:

• Beschäftigte im Gesundheitsbereich, medizinischen Bereich und pflegerischen Bereich,
• Beschäftigte zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen,
• Beschäftigte im Bereich der Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr,
• Beschäftigte im Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche.

Außerdem kann bei einem Härtefall, wo die wirtschaftliche oder gesundheitliche Existenz bedroht ist, ein Anspruch geltend gemacht machen. Die Ansprüche werden im Einzelfall zusammen mit den zuständigen Behörden geprüft und es werden gegebenenfalls entsprechende Nachweise verlangt.

Bitte geben Sie uns per Mail über info@grundschule-borkum.de bis zum 26.03.2020 bekannt, falls Sie die Notbetreuung für Ihr Kind beanspruchen wollen.

Unser Sekretariat/Schulleitung erreichen Sie zwischen 10.00 Uhr und 12.00 Uhr. Sehen Sie bitte von einem persönlichen Besuch ab.

Die Notbetreuung wird in nicht wechselnden Kleinstgruppen (1 – 2 Kinder) stattfinden. Ein regulärer Unterricht findet in dieser Zeit nicht statt.

Das Land Niedersachsen hat sich eindeutig dazu geäußert „Der Unterricht findet nicht statt, lernen ist nicht verboten. Der Unterricht entfällt ersatzlos. Daher sind die Lehrkräfte nicht verpflichtet, den Schülerinnen und Schülern Materialien zur Verfügung zu stellen und Aufgaben zur Bearbeitung zu übermitteln. Aufgaben, die seitens der Schulen gestellt werden, haben freiwilligen Charakter und dürfen nicht in die Leistungsbewertung einfließen. Dass sich viele Lehrkräfte dessen unbenommen darum kümmern, dass ihre Schülerinnen und Schüler Aufgaben erhalten, um zu lernen und Wissen zu erwerben, ist mit Blick auf den allgemeinen Bildungsauftrag zu begrüßen und belegt die hohe Professionalität vieler niedersächsischer Lehrkräfte. Lernen ist erwünscht.“

Quelle: https://www.landesschulbehoerde-niedersachsen.de/themen/aktuell-coronavirus/schulschliessungen-fragen-antworten-fuer-lehrkraefte-und-erzieheungsberechtigte

Wir werden Ihnen Anfang nächster Woche Hinweise geben, wie Sie Ihre Kinder mit, von uns ausgewählten, Lernangeboten versorgen können, die unsere Lerninhalte in der Schule festigen und unterstützen. Über diese werden wir Sie über unseren Email-Verteiler und über unsere Internetseite informieren.

Bitte machen Sie und Ihre Kinder das Beste aus dieser Situation. Bleiben Sie zu Hause. Es ist für uns alle eine Zeit des Verzichts.

Ich wünsche Ihnen das Beste.

Jörg Deisinger
Schulleitung

[24.03.2020] Erster bestätigter Coronafall auf Borkum - Update: 07.04.2020

Auf Borkum ist ein erster Corona-Fall aufgetreten. Die Kontakte werden zurzeit identifiziert. Die notwendigen Schritte zur Unterbrechung der Infektionswege sind vom Gesundheitsamt angeordnet worden. Die dringende Bitte ist, dass sich wirklich alle an die bestehenden Hygieneregeln und an die Kontaktverbote halten. Über die weitere Entwicklung werden wir weiter informieren.

Jürgen Akkermann
-Bürgermeister-

Update: Wie der Homepage des Landkreises Leer zu entnehmen ist, ist die infizierte Person genesen. (Stand 07.04.2020)

[23.03.2020] Information zur Insellogistik

Liebe Kunden,

wir bedanken uns für Ihr Vertrauen und bedauern aufgrund der aktuellen Lage infolge der Ausbreitung des Corona-Virus nicht in vollem Umfang für Sie da sein zu können (wir helfen mit, die Auswirkungen auf der Insel Borkum möglichst klein zu halten).

Wir stellen die Inselversorgung sicher!

Die Versorgung der Insel mit den täglich erforderlichen Gütern (Lebensmittel, Arzneien, notwendige Artikel der Drogeriemärkte etc.) wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Es kann allerdings zu Verzögerungen in der Auslieferung Ihrer Fracht kommen. Ihre Fracht wird zugestellt, aber nicht in das Gebäude des Empfängers getragen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir zum Schutz unserer Mitarbeiter nur bis vor die Haustür ausliefern.

Wir, das Team der Borkumer Kleinbahn stehen Ihnen für Fragen unter 04922-309-0 oder per Mail an info@borkumer-kleinbahn.de zur Verfügung.

Bleiben Sie gesund!

Ihre Logistik der Borkumer Kleinbahn

Erweiterung der beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte

Die rasante Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) in den vergangenen Tagen in Deutschland ist besorgniserregend. Wir müssen alles dafür tun, um einen unkontrollierten Anstieg der Fallzahlen zu verhindern und unser Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten. Dafür ist die Reduzierung von Kontakten entscheidend.

Bund und Länder verständigen sich auf eine Erweiterung der am 12. März beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte:

I. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.

II. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter I. genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.

III. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.

IV. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.

V. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den

Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.

VI. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.

VII. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.

VIII. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.

IX. Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.

Bund und Länder werden bei der Umsetzung dieser Einschränkungen sowie der Beurteilung ihrer Wirksamkeit eng zusammenarbeiten. Weitergehende Regelungen aufgrund von regionalen Besonderheiten oder epidemiologischen Lagen in den Ländern oder Landkreisen bleiben möglich.

Bund und Länder sind sich darüber im Klaren, dass es sich um sehr einschneidende Maßnahmen handelt. Aber sie sind notwendig und sie sind mit Blick auf das zu schützende Rechtsgut der Gesundheit der Bevölkerung verhältnismäßig.

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder danken insbesondere den Beschäftigten im Gesundheitssystem, im öffentlichen Dienst und in den Branchen, die das tägliche Leben aufrecht erhalten sowie allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verantwortungsbewusstsein und ihre Bereitschaft, sich an diese Regeln zu halten, um die Verbreitung des Coronavirus weiter zu verlangsamen.

Sonntag, 22. März 2020

[21.03.2020] Ausflüge bei der Borkumer Kleinbahn

Alle Ausflüge bei der Borkumer Kleinbahn wie z. B. Fahrten mit der Ausflugsbahn "Moritz", Insel- & Nostalgiebusrundfahrten, Wattwanderungen, Dampf- und Triebwagenfahrten, Werkstattführungen, Ausflüge nach Juist und den Ehren-Dampflokführer fallen im April und Mai aus.

Weitere Infos auf www.borkumer-kleinbahn.de

[19.03.2020] Allgemeinverfügung: Nutzung von Zweitwohnungen wird untersagt

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus hat der Landkreis Leer eine weitere Allgemeinverfügung erlassen.

So ist nunmehr die Nutzung einer Nebenwohnung bzw. Zweitwohnung auf Borkum untersagt, sofern sie nicht aus zwingend beruflichen sowie ehe-, sorge und betreuungsrechtlichen Gründen erfolgt.

Der Landkreis fordert all die Personen, die zurzeit eine Nebenwohnung auf der Insel Borkum bewohnen, auf, diese bis zum kommenden Mittwoch, den 25. März, zu verlassen und die Rückreise anzutreten.

Der volle Wortlaut kann auf der Homepage des Landkreises Leer nachgelesen werden: https://www.landkreis-leer.de/coronavirus

[19.03.2020] Boris Pistorius, Nds. Innenminsiter: "Polizeipräsenz auf den Straßen wird deutlich erhöht ..."

Boris Pistorius, Nds. Innenminister: „Die Polizeipräsenz auf den Straßen wird deutlich erhöht, und die konsequente Durchsetzung der Regelungen im Kampf gegen das Coronavirus bekommt Priorität. Es geht um Menschenleben!“

Vor dem Hintergrund der seit Dienstag (17.03.2020, 6 Uhr) in Niedersachsen geltenden Verfügungslage im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus hat der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, ein konsequentes Vorgehen der Polizei sowie der kommunalen Ordnungskräfte angekündigt.

Pistorius: „Die geltenden Regeln sind klar und konsequent und dienen dem Schutz von Menschenleben. Jeder, der dagegen verstößt, gefährdet sich selbst und andere. Die Polizei und die kommunalen Ordnungsdienste werden mit aller Konsequenz für deren Durchsetzung sorgen. Ich habe angeordnet, dass dafür ab sofort mehr Polizei auf den Straßen sein wird, als wir es gewohnt sind. Jede Bürgerin und jeder Bürger Niedersachsens muss seine sozialen Kontakte sofort auf das absolute Minimum reduzieren. Die niedersächsische Polizei und die kommunalen Ordnungsdienste werden deshalb diese zwingend notwendigen Regelungen sehr konsequent durchsetzen und einschreiten, wenn es erforderlich ist. Bei Verstößen wer-den Geschäfte, Eisdielen, Cafés oder Restaurants geschlossen, Menschenansammlungen aufgelöst und auf Basis des Infektionsschutzgesetzes Bußgelder verhängt und als Straftaten verfolgt. Über dieses Vorgehen sind sich die niedersächsische Landesregierung und die Kommunen absolut einig!“

Weiter sagt Pistorius: „Leider ist es so, dass einige Menschen immer noch nicht akzeptiert haben, dass die durch die Landesregierung aufgestellten Regeln lebensnotwendige und lebensrettende Maßnahmen sind. Wir befinden uns in einer einmaligen und historischen Ausnahmesituation. Niemand kann sagen, wo wir in einigen Wochen stehen werden.

Wir appellieren darum noch einmal eindringlich an die Vernunft und die Verantwortung aller Bürgerinnen und Bürger. Denn ohne ihre Einsicht und ihre Vernunft geht es nicht! Es muss jetzt allen klar sein, dass weitere Schritte folgen müssen, wenn die jetzt erlassenen Regeln nicht überall ohne Ausnahme eingehalten werden. Wenn wir jetzt alle gemeinsam solidarisch und vernünftig sind, haben wir eine Chance, die Folgen dieser Krise zu mildern, die Zahl der Opfer so klein wie möglich zu halten. Diese Chance hat jeder Einzelne. Aber jeder hat auch eine eigene Verantwortung. Jeder und jede Einzelne kann durch richtiges Verhalten unserer Gesellschaft dabei helfen, so schnell es geht wieder in die Spur zu kommen. Damit dieses Land schnell wieder da ist, wo es gestern war. Ich wünsche mir heute, dass alle diese drastischen Maßnahmen, die vor wenigen Wochen kaum jemand für möglich gehalten hätte, schnell wieder aufgehoben werden können, weil die Krise überwunden ist. Dazu braucht es der Mithilfe aller.“

Niedersächsisches Ministerium
für Inneres und Sport

19.03.2020

[19.03.2020] Alle Mitarbeiter der Nordseeheilbad Borkum GmbH ab sofort in Kurzarbeit

Die dynamische Situation des Coronavirus in Zusammenhang mit dem Erlass des Landes Niedersachsen vom 17.03.2020, dass die Ostfriesischen Inseln zunächst bis zum 18.04.2020 für Touristen gesperrt sind, führt in der Nordseeheilbad Borkum GmbH (NBG) zu gravierenden Einnahmerückgängen.

Da derzeit kein touristischer Dienstleistungsbedarf gegeben und ein Dienstleistungsbedarf im Versorgungsbereich nur noch stark minimiert vorhanden ist, sieht die Geschäftsführung der NBG keinen anderen Weg als die Beantragung von Kurzarbeit, um die Liquidität und den Fortbestand des Unternehmens verlängert aufrechthalten zu können als die Kurzarbeit.

„Die Entscheidung zur Einführung von Kurzarbeit für das gesamte Unternehmen und über alle Sparten hinweg haben wir in Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitern und in Kooperation mit dem Betriebsrat getroffen. Unser Fokus liegt auf dem Erhalt der Arbeitsplätze und somit auf der Vermeidung von betriebsbedingten Kündigungen“ sagt der NBG-Geschäftsführer, Göran Sell. „Eine Verbesserung der Gesamtsituation ist kurzfristig nicht absehbar, da auch nach Aufhebung der Zugangssperre für Touristen nicht mit einer raschen Erholung der Tourismuswirtschaft auf der Insel gerechnet werden kann“.

Das bedeutet, dass der touristische Bereich ab dem 19.03.2020 geschlossen sein wird. Lediglich die Leitungseben ist mit der Hälfte ihrer regulären Arbeitszeit im Dienst, um die Grundstrukturen des Unternehmens aufrecht zu halten. Im Versorgungsbereich werden die Mitarbeiter und die Leitungsebene verkürzt weiter beschäftigt. Die Versorgung durch die NBG mit Strom, Wasser und Wärme ist damit gesichert.

Weitere Möglichkeiten der Liquiditätskonsolidierung werden geprüft.

[19.03.2020] Allgemeinverfügung Beschränkung Zugang zur Insel Borkum

Hier können Sie die Allgemeinverfügung "Beschränkung Zugang zur Insel Borkum" downloaden!

[19.03.2020] Allgemeinverfügung Landkreis Leer

Hier können Sie die aktuelle Allgemeinverfügung downloaden!

[18.03.2020] Konfirmation wird verschoben

Die Konfirmation in den beiden evangelischen Gemeinden kann aufgrund der aktuellen Lage (Gottesdienstverbot) nicht am 2./3. Mai 2020 stattfinden.
Ein neuer Termin wird noch bekannt gegeben.

[18.03.2020] Auszug aus der Pressemitteilung der Borkumer Kirchengemeinden

Die Borkumer Kirchengemeinden teilen folgendes mit: (Auszug - hier geht es zur vollständigen Pressemitteilung)

Entsprechend der Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland vom 16.03.2020 müssen wir unsere Gottesdienste und Veranstaltungen im Rahmen der Maßnahmen bis auf weiteres absagen. Auch die Gemeindebüros und Gemeindehäuser sind ebenso wie die Arche-Bibliothek geschlossen.

Die Gemeinden der Ökumene auf Borkum weisen in Aushängen, Publikationen und im Internet auf die Morgenandachten und Radio- und Fernsehgottesdienste der Woche hin.

Die Glocken läuten außer zu den gewohnten Zeiten unter der Woche auch am Sonntag um 10 Uhr und laden ein zu Andacht und Gebet. Auch wenn eine Versammlung in den Kirchen zur Zeit nicht möglich ist, können wir so doch in Gedanken und im Geiste miteinander verbunden miteinander Gottesdienst feiern, füreinander und für diese Welt beten und da sein.

Für die Kar- und Osterwoche arbeiten wir zur Zeit an ökumenischen Gottesdiensten mit der Möglichkeit der Ausstrahlung in Radio und Internet und anderen Formen, in denen wir im Rahmen des Möglichen miteinander feiern können.

Die Seelsorgerinnen und Seelsorger sind bei Fragen und dem Wunsch nach Seelsorge für Sie da:

· Pastor J. Schulze, 04922/2253, joerg.schulze@evlka.de
· Pastorin M. Tuente, 04922/912712, margrit.tuente@reformiert.de
· Bildungsreferent A. Langkau, 04922/3905, bildungsreferent-borkum@gmx.de

Außerdem haben wir ein Hilfetelefon eingerichtet. An die Telefonnummer 0151-51091547 können sich Menschen wenden, die Hilfe brauchen oder anbieten können.

Entsprechend den Verordnungen vom 16.03.2020 dürfen zur Zeit keine Taufen und Trauungen stattfinden. Für Beerdigungen gilt demnach, dass sie nur im engsten Familienkreis von ca. zehn Personen unter freiem Himmel stattfinden können. Dabei sind die empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Uns ist bewusst, dass das für die betroffenen Familien eine besondere Härte darstellt. Wir bitten aber um Beachtung und Verständnis angesichts der besonderen Situation.

Die Feier der Goldenen und Diamantenen Konfirmation ist auf Palmsonntag, den 28. März 2021 verschoben.

Wir wünschen allen Borkumerinnen und Borkumern Gesundheit und Zuversicht sowie Mut machende Zeichen für eine schnelle und spürbare Hilfe in allen finanziellen Nöten, die auf viele von uns zukommen.

Pastorin Margrit Tuente für die reformierte Gemeinde
Pastor Jörg Schulze für die lutherische Christus-Gemeinde
Bildungsreferent Andreas Langkau für die katholische Gemeinde Maria Meeresstern

[18.03.2020] Linienbusverkehr findet bisher noch statt

Der Linienbusverkehr findet bis auf Weiteres im normalen Rahmen statt. Sollte es zu Einschränkungen kommen, wird dies rechtzeitig bekanntgegeben. Bei Einschränkungen wird ein Rufbus eingerichtet.

Weitere Infos auf www.borkumer-kleinbahn.de oder Tel.: 04922-309-0

[18.03.2020] Borkumreederei stellt Inselversorgung sicher

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie hat die Niedersächsische Landesregierung verfügt, dass Urlaubsgäste nicht mehr nach Borkum reisen dürfen und ihre Quartiere, einschließlich der Kurkliniken, räumen müssen. Da mehr als vier von fünf beförderten Personen Urlaubsgäste sind, hat die AG „EMS“ jetzt täglich viel weniger zu befördern und erhebliche Einnahmeausfälle hinzunehmen.

Mit einem angepassten Fahrplan reagiert die Reederei auf die Abnahme der Reisenden und gewährt dennoch eine sichere und stabile Inselversorgung. Für den Zeitraum vom 18. März bis voraussichtlich 15. Mai 2020 gilt daher folgender Fahrplan:

Montag bis Freitag von Emden nach Borkum um 09.00 Und 17.00 Uhr sowie um 06.10 und 14.00 Uhr ab Borkum-Bahnhof zurück und um 11.40 von Borkum nach Eemshaven und um 13.00 Uhr zurück.

Samstags fährt die Fähre ab Emden um 12.00 Uhr und um 16.00 Uhr ab Eemshaven. Von Borkum werden Fahrten um 06.10 Uhr und 17 Uhr nach Emden angeboten sowie um 14.30 Uhr nach Eemshaven.

Sonntags werden um 09.00 und 17.00 Uhr Fahrten ab Emden angeboten und um 14.00 Uhr zurück sowie um 11.40 Uhr von Borkum nach Eemshaven und um 13.00 Uhr zurück.

Im Wesentlichen wird der Fahrplan mit der umweltfreundlichen LNG-Fähre MS „Ostfriesland“ bedient. Katamaran-Abfahrten finden in dieser Zeit nicht statt.

Darüber hinaus soll durch einen vollständigen wochenweisen Crewchange das Ansteckungsrisiko der Mitarbeiter*innen an Bord minimiert werden und auch die selbständige Fahrkarten-Entwertung durch die Reisenden selbst, ist eine Maßnahme um Risiken zu reduzieren. Weiterhin wird vorsorglich Mehrweggeschirr statt Einweggeschirr verwendet.

Für die Dauer der Reisebeschränkungen kommt die AG „EMS“ um Kurzarbeit für die Mitarbeiter im Bordbetrieb und an Land nicht herum, Saisonbeschäftigungen beginnen später.

„Das ist eine nie dagewesene Situation, der wir uns bestmöglich und umsichtig stellen“, betont AG „EMS“-Vorstand Dr. Bernhard Brons.

[17.03.2020] Beratung und Hilfe für die Wirtschaft

Unterstützung für Ostfrieslands Unternehmen von Landkreisen, Stadt Emden, IHK, Sparkassen und Genossenschaftsbanken

Das Coronavirus trifft auch die Wirtschaft in Ostfriesland. Unternehmen sollen deshalb bestmögliche Beratung und Hilfe erhalten. Darauf weisen die drei Landräte Matthias Groote (Leer), Olaf Meinen (Aurich) und Holger Heymann (Wittmund) zusammen mit dem Emder Oberbürgermeister Tim Kruithoff, der Industrie- und Handelskammer (IHK) für Ostfriesland und Papenburg sowie den ostfriesischen Sparkassen und Genossenschaftsbanken hin. „Wir wollen alles tun, was möglich ist, um die ostfriesische Wirtschaft in dieser schwierigen Lage zu unterstützen“, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung.

Firmen werden gebeten, sich in Fragen zu den wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus nicht an die örtlichen Gesundheitsämter zu wenden, sondern jeweils an die Wirtschaftsförderung der Landkreise oder der kreisfreien Stadt Emden. Auch die IHK und die ostfriesischen Raiffeisen- und Volksbanken bieten Unternehmen eine Beratung an. Die Geldinstitute weisen darauf hin, dass Unternehmen sich bitte frühzeitig an die ihnen bekannten Firmenkundenberater wenden mögen.

Die Industrie- und Handelskammer veröffentlicht wichtige Informationen auch auf ihrer Homepage unter www.ihk-emden.de/coronavirus

Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Leer ist zu erreichen unter Telefon 0491/926-1262 oder per E-Mail unter wirtschaftdigital@lkleer.de

[16.03.2020] Update Sperrung der niedersächsischen Inseln

Mit einem weiteren Erlass hat das Gesundheitsministerium bereits am Montag die Sperrung der niedersächsischen Inseln für Besucherinnen und Besucher angeordnet.

„Die medizinische Infrastruktur der niedersächsischen Inseln wäre sehr schnell überlastet, sollte es dort eine Häufung von Ansteckungen geben“, so Ministerin Reimann. „Diese Maßnahme dient sowohl dem Schutz der Inselbevölkerung als auch dem Schutz der Gäste.“

Von den Zugangsbeschränkungen ausgenommen sind lediglich Personen, die ihren ersten Wohnsitz auf einer der Inseln haben oder zur Arbeit auf die Insel müssen bzw. von der Arbeit auf dem Festland zurückkehren. Die Versorgung der Inseln mit Gütern des täglichen Bedarfs ist weiterhin sichergestellt.

Alle Besucherinnen und Besucher, die sich auf einer der Inseln befinden, sind aufgefordert, diese bis zum 26. März zu verlassen. „Es gibt für die Menschen auf den Inseln keinen Grund für eine überhastete Abreise, bitte kehren Sie im Verlauf der nächsten Woche geordnet und ruhig auf das Festland zurück“, appelliert Ministerin Reimann.
Die Maßnahmen sind zunächst befristet bis zum 18. April.

Der Krisenstab der Landesregierung wird am Dienstag auf der Grundlage der Leitlinien des Bundes und der Länder einen weiteren Erlass vorbereiten. Dieser wird konkrete Regelungen zu Gaststätten, Restaurants und Hotelbetrieben beinhalten. Grundsätzlich soll verfügt werden, dass Übernachtungsangebote im Inland nur zu notwendigen und nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden können. Für Restaurant und Speisegaststätten wird geregelt werden, dass sie generell frühestens ab 6 Uhr zu öffnen und spätestens bis 18 Uhr zu schließen sind.

[16.03.2020] Hinweis für den Linienverkehr (Fähre & Bus)

+++ Hinweis für den Linienverkehr (Fähre & Bus) +++

Aufgrund der aktuellen Situation ergeben sich folgende Änderungen für den Linienverkehr:

Montag, 16.03.20
16:30 Uhr Zusatzfähre Borkum – Emden

Dienstag, 17.03.20
Fahrten erfolgen lt. Fahrplan

Ersatzfahrplan der AG "EMS"
ab Mittwoch, den 18.03.2020 bis vorerst 15.05.2020:

Montags - Freitags

Nach Emden

Nach Eemshaven

Ab Emden

Ab Eemshaven

06:10 Uhr

11:40 Uhr

09:00 Uhr

13:00 Uhr

14:00 Uhr

 

17:00 Uhr

 

Samstags

Nach Emden

Nach Eemshaven

Ab Emden

Ab Eemshaven

06:10 Uhr

14:30 Uhr

12:00 Uhr

16:00 Uhr

17:00 Uhr

     

Sonntags

Nach Emden

Nach Eemshaven

Ab Emden

Ab Eemshaven

14:00 Uhr

11:40 Uhr

09:00 Uhr

13:00 Uhr

   

17:00 Uhr

 

Die Fahrten mit dem Katamaran finden bis auf Weiteres nicht statt!

BUSVERKEHR AUF BORKUM

Der Busverkehr auf Borkum wird ebenfalls bis einschließlich Dienstag gemäß dem bisherigen Fahrplan planmäßig durchgeführt. Die Nutzung ist in dieser Zeit für alle kostenfrei.

Weitere Informationen auf www.ag-ems.de oder www.borkumer-kleinbahn.de

[16.03.2020] Schließung aller öffentlichen Einrichtungen der Nordseeheilbad Borkum GmbH

Die Nordseeheilbad Borkum GmbH (NBG) folgt der Empfehlung der Stadt Borkum vom 13.03.2020, die öffentlichen Einrichtungen zu schließen. Bis auf Weiteres werden ab sofort folgende öffentlichen Einrichtungen aufgrund der dynamischen Situation rund um das Coronavirus geschlossen bleiben: das Gezeitenland ~ Wasser und Wellness mit all seinen Bereichen, die Spielinsel, das Nordsee Aquarium, der Neue Leuchtturm, die Tourist-Information, die Kulturinsel (Ausnahme: Info-Counter der Gästebeitragskasse), die Tennisinsel und der Kundenbereich der Stadtwerke. „Die Entscheidung, der Empfehlung zu folgen, haben wir in Verantwortung gegenüber unseren Besuchern, Gästen und Mitarbeitern getroffen. Wir bitten um Verständnis und Kooperation in dieser besonderen Situation“ sagt der NBG-Geschäftsführer, Göran Sell.

Touristische Informationen für Gäste sind am Info-Counter der Gästebeitragskasse in der Kulturinsel sowie telefonisch unter 04922 933 0 weiterhin erhältlich. Persönlich sind die Mitarbeiter von Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr erreichbar, telefonisch Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr und Sa/So 10.00-17.00 Uhr. Die NBG bittet um ein sorgsames und rücksichtsvolles Miteinander.

[16.03.2020 - 0:04 Uhr] Update - Zugang zu den Inseln für Touristen unterbunden

"Zu den Ausnahmeregelungen hat die Stadt Borkum die Landesregierung darauf hingewiesen, dass der erste Wohnsitz kein alleiniges Kriterium sein kann. Hier soll im Sinne der Familien nachgebessert werden, eine Aussage hierzu wird jedoch erst am 16.03.2020 erwartet", so Bürgermeister Jürgen Akkermann.

[15.03.2020 - 21:44 Uhr] Zugang zu den Inseln für Touristen wird unterbunden

Die norddeutschen Küstenländer werden ab Montag, 16. März 2020, den Zugang für Touristen zu den Inseln in der Nord- und Ostsee unterbinden. Darauf haben sich Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Ministerpräsident Daniel Günther und Ministerpräsident Stephan Weil am Sonntag verständigt. In Mecklenburg-Vorpommern werden diese Maßnahmen aufgrund der Größe der Inseln und der zahlreichen direkten Verbindungen aufs Festland schrittweise eingeführt.

Von den Zugangsbeschränkungen ausgenommen werden lediglich Personen, die ihren ersten Wohnsitz auf einer der Inseln haben oder zur Arbeit auf die Insel müssen beziehungsweise von der Arbeit auf dem Festland zurückkehren. Die Versorgung der Inseln mit Gütern des täglichen Bedarfs wird weiterhin sichergestellt.

Grund für die Abriegelung ist, dass die Gesundheitssysteme der Inseln nicht auf eine größere Zahl von mit dem Coronavirus infizierten Menschen vorbereitet sind. Die Maßnahme dient damit sowohl dem Schutz der Inselbevölkerung als auch dem Schutz der Gäste. Insbesondere sind die Kapazitäten der Intensivmedizin auf den Inseln nicht auf schwere Erkrankungsverläufe ausgelegt.

Diese Anordnung wird durch verkehrsleitende Maßnahmen sichergestellt.

Urlauberinnen und Urlauber, die bereits auf einer der Inseln Quartier bezogen haben, werden gebeten, den Heimweg anzutreten.

Für den Tourismus auf dem Festland kündigten die Landesregierungen ebenfalls Regelungen an.

[15.03.2020] Coronavirus: Zwei weitere bestätigte Fälle im Landkreis Leer

57-jährige Frau aus der Samtgemeinde Hesel und 56-jährige Frau aus Uplengen in Quarantäne und bei guter Gesundheit

Es gibt zwei weitere bestätigte Fälle des Coronavirus im Landkreis Leer: Eine 57-jährige Frau aus der Samtgemeinde Hesel und eine 56-jährige Frau aus der Gemeinde Uplengen haben sich mit der Atemwegserkrankung "Covid-19" angesteckt. Wie das Gesundheitsamt des Landkreises Leer mitteilte, gehe es den Patientinnen den Umständen entsprechend gut und sie befinden sich in häuslicher Quarantäne.
Anmerkung: Folglich gibt es (Stand 15.03.2020 16:04 Uhr) bisher keinen bestätigten Fall auf Borkum

Es werden jetzt die Kontaktpersonen ermittelt und bei ihnen ebenfalls eine Quarantäne angeordnet.

Derweil ist die erste Patienten, eine 32-jährige Frau aus Westoverledingen, seit heute wieder offiziell gesund. Der Fall ist insgesamt folgenfrei verlaufen, wie das Gesundheitsamt informiert. Alle 19 Kontaktpersonen aus dem Landkreis Leer wiesen keine Symptome auf und wurden wie die 32-Jährige aus der Quarantäne entlassen.

Den aktuellen Stand der bestätigten Fälle wird der Landkreis Leer ab sofort auf seiner Internetseite veröffentlichen.

Das Testzentrum für den Landkreis Leer soll morgen (16.03.2020) seinen Betrieb aufnehmen. Es gilt folgender Ablauf: Menschen, die in Sorge sind, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollen weiterhin den Hausarzt anrufen. Der entscheidet über das weitere Vorgehen und vereinbart mit dem Testzentrum gegebenenfalls einen Termin. Auch der ärztliche Notdienst der Kassenärztlichen Vereinigung hilft weiter unter 116117 und veranlasst alles weitere.

"Bitte informieren Sie auch Menschen, die sich nicht im Internet bewegen oder Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache haben, nach Möglichkeit über die Situation. Vielen Dank", sagt Landrat Matthias Groote.

[15.03.2020] Notbetreuung: Für wen die Ausnahmen gelten

Für wen die Ausnahmen gelten, können Sie der Pressemitteilung des Landkreises Leer entnehmen. Die vollständige Mitteilung finden Sie hier.

[14.03.2020] Update - Besuchsverbot im Seniorenhuus

Ab Sonntag, 15.03.2020 gilt für das Seniorenhuus in`t Skuul ein generelles Besuchsverbot.
Die Leitung des Hauses ist sich darüber im klaren, dass es bisher keine bestätigte Infektion auf der Insel gibt, dennoch geht sie diesen Schritt. "Jeder kann der Überträger sein, auch ohne erkennbare Infektionszeichen! Die meisten von uns gehören keiner Risikogruppe an - trotzdem müssen wir in diesen Tagen denen gegenüber solidarisch sein, die gefährdet sind," heißt es in einer Mitteilung.
Es gehe darum im Vorfeld alle Maßnahmen ergreifen, um im Notfall mehr Zeit für die Bewohner zu haben.
Wir halten Sie hier auf dem Laufenden.
Bei Fragen melden Sie sich im Seniorenhuus unter: 04922 / 923 262 0. Dort hilft man Ihnen gerne weiter.

[14.03.2020] Appell: 112 nur im Notfall

Zurzeit gehen bei der Rettungsleitstelle in Wittmund viele Anrufe ein, um Fragen zum Coronavirus abzuklären. Die ostfriesischen Landräte Matthias Groote, Holger Heymann und Olaf Meinen appellieren: "Wenn Sie in Sorge sind, dass Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben könnten und auch Symptome zeigen: Rufen Sie nicht die Notrufnummer 112 an. Damit belegen Sie lebenswichtige Leitungen. Rufen Sie stattdessen den ärztlichen Notdienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter 116117 oder Ihren Hausarzt an. Fahren Sie auch nicht direkt in ein Krankenhaus, eine Notfallpraxis oder eine Arztpraxis."

Die Nummer 112 soll nur bei lebensbedrohlichen Notfallsituationen, schweren Gesundheitsstörungen und Unfällen mit schweren Verletzungen angerufen werden.

[14.03.2020] Noch offene Gesprächsrunden abgesagt

Aufgrund der aktuellen dynamischen Entwicklungslage des Coronavirus und in Verantwortung gegenüber den Teilnehmern und Gästen hat sich die Nordseeheilbad Borkum GmbH dazu entschieden, die noch ausstehenden Termine der „Offenen Gesprächsrunden“ am 18. + 26.03. sowie am 02. + 09.04.2020 abzusagen und bittet um Verständnis.

Selbstverständlich können sich alle – wie bisher auch – mit ihren Fragen und Anregungen zu den Themen der Nordseeheilbad Borkum GmbH telefonisch oder per E-Mail an die Geschäftsführung wenden.

[13.03.2020] Mitteilung und Empfehlung der Stadt Borkum

Neben der bekannt gemachten Regelung zu den Schulen und Kindertagesstätten schließt die Stadt Borkum alle ihre öffentlichen Einrichtungen bis auf das Rathaus. Die Nutzung aller stadteigenen Räume (Grundschule, Jugendhaus, Sporthalle etc.) durch Vereine und sonstige Einrichtungen wird bis auf weiteres untersagt. Allen anderen Veranstaltern und Betreibern öffentlicher Einrichtungen wird empfohlen, ebenso zu verfahren.

[13.03.2020] Pressemitteilung der Stadt Borkum

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Insulanerinnen und lnsulaner, liebe Gäste,

im Hinblick auf die aktuelle Gesundheitslage bitten wir Sie um besondere Rücksichtnahme.

Die Infektionserkrankung COVID-19 (Coronavirus) überträgt sich überwiegend durch einen direkten Kontakt von Mensch zu Mensch. Daher bitten wir Sie, Besuche im Rathaus und bei den städtischen Betrieben auf das absolut notwendige Maß zu reduzieren.

Die meisten Angelegenheiten lassen sich mittels Telefonanruf oder per Email klären oder zumindest anstoßen. Dies senkt aktiv Verbreitungsrisiken.

Den jeweils richtigen Ansprechpartner mit Kontaktdaten und diverse Formulare und Hinweise finden Sie auch unter www.stadt-borkum.de.

Sollte dennoch ein persönlicher Besuch notwendig sein, bitten wir Sie

- möglichst um vorherige Terminabstimmung
- um jegliche Vermeidung körperlichen Kontakts (z.B. Händeschütteln)
- die Einhaltung eines Mindestabstandes von einem Meter zu Ihrem Gegenüber
- die Benutzung der in den Eingangsbereichen bereitgestellten Desinfektionsmittel

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Stadt Borkum
Der Bürgermeister

In Vertretung
Frank Pahl

[13.03.2020] Corona: Weitere Maßnahmen des Landkreises Leer

Die Verbot von Veranstaltungen ab 1.000 und Anzeigepflicht von Veranstaltungen ab 100 Personen / Maßnahmen zum Schutz der Bewohner und Beschäftigten von Pflegeeinrichtungen / Auch Sporthallen und Kultureinrichtungen des Landkreises Leer geschlossen

Der Landkreis Leer wird morgen, 14. März, zwei weitere Allgemeinverfügungen veröffentlichen:

Zum einen ein sofortiges Verbot von Großraumveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen und eine sofortige schriftliche Anzeigepflicht von geplanten öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen ab 100 Personen beim Gesundheitsamt des Landkreises Leer.

Zum anderen verfügt die Kreisverwaltung Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz der Bewohner sowie Beschäftigten der Pflegeeinrichtungen im Kreisgebiet. Dies gilt für Einrichtungen für ältere Menschen, pflegebedürftige Menschen oder Menschen mit Behinderungen:

Die Besuchszeiten in den Einrichtungen werden auf zwei Stunden täglich in einem Zeitfenster zwischen 14 bis 16 Uhr beschränkt. Der Besuch wird auf eine Person pro Bewohner und auf maximal eine Stunde begrenzt. Der Zugang zu den Bewohnern erfolgt nur noch nach einer Körpertemperaturmessung der Besucher. Bei einer Köpertemperatur von mehr als 37,5 Grad ist der Zugang nicht erlaubt. Die Besucher der Bewohner werden dokumentiert einschließlich der Kontaktdaten.

Sportstätten und Kultureinrichtungen des Landkreises Leer geschlossen

Zusätzlich hat die Kreisverwaltung beschlossen: Schulen, Sporthallen und Sportstätten des Landkreises Leer werden bis auf weiteres der außerschulischen Nutzung entzogen. Sie folgt damit der Empfehlung der Landesregierung vom heutigen Tag, 13. März, jedwede vermeidbare Ausbreitungswege zu unterbinden und soziale Kontakte auf ein notwendiges Minimum zu beschränken.

Die Entscheidungen wurden auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes und des Niedersächsischen Gesetzes über den öffentlichen Gesundheitsdienst und des Niedersächsischen Gesetzes über unterstützende Wohnformen zur Eindämmung der Atemwegserkrankung "Covid-19" getroffen.

Weitere Informationen: www.landkreis-leer.de/coronavirus

[13.03.2020] Ev. Gottesdienst in der Christuskirche am Sonntag fällt aus

Die Evangelisch-reformierte Kirche hat ihre Handlungsempfehlungen aktualisiert, wie im kirchlichen Leben mit dem neuartigen Corona-Virus umgegangen werden sollte. Sie empfiehlt allen Kirchengemeinden, ab sofort die Gottesdienste abzusagen.

Der Gottesdienst am Sonntag in der ev.-luth. Christuskirche am Neuen Leuchtturm fällt aus.

[13.03.2020] Tierschutzverein Borkum: Zunächst keine Besuchertage und Flohmärkte

Der Tierschutzverein Borkum teilt mit, dass als Präventiv-Maßnahme und um die originäre Aufgabe im Tierschutz nicht zu gefährden, bis auf weiteres alle Besuchertage und Flohmärkte ausgesetzt sind.

[13.03.2020] Schließung Börkumer Kinnertune

Aufgrund der Infektionskrankheit "Corona-Virus" schließen ab Montag, 16. März alle Schulen und Kitas in Niedersachsen. Somit ist auch der "Börkumer Kinnertune" betroffen und hat bis voraussichtlich 18. April geschlossen. Sobald weitere Informationen vorliegen, werden die Eltern telefonisch informiert.

Bei Rückfragen erreichen Sie den Börkumer Kinnertune unter 04922-990176 oder 0160-95388804. Eine Notbetreuung ist laut niedersächsischem Kulturministerium zu begrenzen. Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen, deren Elter in sog. kritischen Infrastrukturen tätig sind. Hierzu gehören insbesondere folgende Berufsgruppen: Beschäftigte im Gesundheitsbereich, medizinischen Bereich und pflegerischen Bereich. Beschäftigte im Bereich der Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr. Sollten Sie hiervon betroffen sein, melden Sie sich bitte bei der Kita-Leitung Frau Ina Laufenberg.

Korrektur des Landkreises Leer vom 13. März 14:30 Uhr: (Auszug)

Für Kinder in Kindertagesstätten-Einrichtungen wird eine Notbetreuung zu den üblichen Öffnungszeiten gewährleistet.
Dafür werden kleine Gruppen in Kindertagesstätten und Schulen eingerichtet. Härtefälle (drohende Kündigung, erheblicher Verdienstausfall und Vergleichbares) werden im Einzelfall durch die Städte und Gemeinden gemeinsam mit den Trägern vor Ort entschieden.

[13.03.2020] Schulschließung auf Borkum bis einschließlich 18.04.2020

Am Freitag, dem 13.03.2020, verkündete der niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne in der Landespressekonferenz, dass alle niedersächsischen Schulen von Montag, dem 16.03. – einschließlich 18.04.2020 geschlossen werden. Kurz darauf wurde diese Maßnahme von unserem Schulträger, dem Landkreis Leer, offiziell verkündet. Das heißt, dass alle Borkumer Schülerinnen und Schüler in dieser Zeit der Schule fernbleiben müssen. Ob es bei uns Ausnahmen davon geben wird, lässt sich zur Stunde noch nicht sagen. Die Lehrkräfte sind in jedem Fall im Rahmen ihres Stundendeputats zur Anwesenheit im Schulgebäude verpflichtet. Alle für dieses Schuljahr geplanten Fahrten – auch die für den 23.06.2020 geplante Fahrt nach Groningen – fallen aus! Von der Ankündigung bis zu einem rechtssicheren Erlass dauert es erfahrungsgemäß einige Zeit. Bitte sehen Sie daher von Anfragen ab. Sobald die entsprechenden Erlasse vorliegen, wird die Schulleitung über die Umsetzung beraten. Die Borkumer Eltern werden auf jeden Fall noch vor dem ursprünglichen Ferienende auf Borkum am 27.03.20 entsprechend informiert. Bitte bedenken Sie: Alles, was im Moment bezüglich Corona in Niedersachsen kommuniziert wird, muss angesichts der Dynamik als vorläufig ansehen werden. Über die Abschlussprüfungen wissen wir z.B., dass sie stattfinden, aber eventuell verschoben werden. Bitte halten Sie sich über die Medien, die örtliche Presse und den Messengerdienst „Elternnachricht“ auf dem Laufenden und beobachten Sie unsere Homepage www.inselschule-borkum.de .

Bitte verbreiten Sie diese Nachricht an diejenigen, von denen Sie wissen, dass sie keine Mailadresse an der Schule hinterlegt haben. Aufgrund der rasanten Entwicklungen ist es uns unmöglich, die Eltern auf dem Postwege mit Informationen zu versorgen. Die Inselschule Borkum wünscht allen Schülerinnen und Schülern mit ihren Eltern trotz der Umstände schöne Frühjahrsferien.

Ich wünsche uns allen Gesundheit!

J. Akkermann
-Schulleiter-

[11.03.2020] Kein Fall von "Corona" an der Inselschule Borkum! Häusliche Quarantäne in Betretungsverbot umgewandelt!

Um den sich in Umlauf befindenden Irritationen und Unsicherheiten zu begegnen, sieht sich die Inselschule Borkum zu folgender Erklärung veranlasst: Vom 27.02. – 06.03.2020 führte die Inselschule Borkum eine Abschlussfahrt mit ihrem 10. Schuljahrgang als Skireise in das Ahrntal in Südtirol durch. An der Fahrt nahmen 26 Schülerinnen und Schüler und drei Lehrkräfte von Borkum sowie eine pensionierte Lehrkraft teil. Die Fahrt war seit über einem Jahr geplant, die Kosten pro Teilnehmer beliefen sich auf ca. 600 €. Kurz vor Reiseantritt begann sich die Infektionskrankheit unter der Bezeichnung „Coronavirus“ auch in Europa, vornehmlich in Italien, auszubreiten. Die Inselschule trat deswegen mit den betreffenden Eltern, dem Gesundheitsamt Leer, der Niedersächsischen Landesschulbehörde und dem Reiseveranstalter in Kontakt. Gleichzeitig wurden die Websites des „Robert-Koch-Institutes“ und es Auswärtigen Amtes zur stündlichen Lektüre. Noch am Tag des Reiseantritts gab es in ganz Südtirol lediglich einen bestätigten Infektionsfall und dementsprechend wurde Südtirol nicht als Risikogebiet eingestuft. Von Seiten des Veranstalters wurde daher sehr deutlich kommuniziert, dass eine Stornierung bzw. Verschiebung der Reise nur zu den üblichen Stornierungsbedingungen möglich sei, wodurch eine Regresssumme von ca. 18.000 € im Raum stand. Aus diesem Grund und aufgrund der objektiv nicht vorhandenen Gefährdungslage entschloss man sich letztlich, die Reise anzutreten. Bis auf eine Fußverletzung hatten die Teilnehmenden eine schöne und erlebnisreiche Reise. Die hauptverantwortliche Lehrkraft hielt regelmäßig Kontakt zur Schulleitung und am 05.03. wurde planmäßig die Rückreise angetreten. Gegen 21.00 Uhr überquerte der Reisebus problemlos die italienisch-österreichische Grenze. Im Verlauf der Rückreise begann eine Person, die sich schon tags zuvor nicht ganz wohl gefühlt hatte, Symptome zu entwickeln. In Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsamt, dem ärztlichen Bereitschaftsdienst und der Schule wurde ein Corona-Test für die Person sofort nach Ankunft auf Borkum organisiert. Am Samstag, dem 07.03., wurde mitgeteilt, dass der Test negativ sei und das Gesundheitsamt keine weiteren Maßnahmen plane, so lange die Reiseteilnehmenden symptomfrei seien. Weil das „Robert-Koch-Institut“ Südtirol danach zum Risikogebiet erklärt hatte, vereinbarte die Schulleitung mit den betreffenden Eltern, ihre Kinder in der letzten Woche vor den Ferien für eine Studienwoche zu Hause zu lassen. Die Lehrkräfte nahmen zunächst einen Freizeitausgleich, um weitere Vorgaben der Behörden abzuwarten. Am Nachmittag des 10.03. wurden alle Reiseteilnehmenden vom Gesundheitsamt unter häusliche Quarantäne gestellt. Diese Quarantäne erstreckte sich ausdrücklich nicht auf die im gleichen Haushalt lebenden Personen! Außerdem handelte es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Niemand aus der Reisegruppe war bis zum Zeitpunkt dieser Erklärung (Mittwoch, 11.03.2020, 12:00 Uhr) an Corona erkrankt! Nach Veröffentlichung eines entsprechenden Erlasses wurde die häusliche Quarantäne wieder aufgehoben und in ein Betretungsverbot öffentlicher Einrichtungen umgewandelt, d.h. die Personen dürfen sich außerhalb ihrer Wohnung aufhalten!

Ein Tipp zum Schutz:

Die Stadt Borkum teilt mit:

„Mit Stand vom 22.08.2020, 22.30 Uhr gibt es glücklicherweise trotz weiterer umfangreicher Tests keine weiteren bestätigten Corona-Infektionen auf Borkum. Aktuell sind 31 negative Ergebnisse von freiwillig getesteten Personen sowie von einigen angeordneten Tests eingegangen. Diese Ergebnisse betreffen unter anderem auch die Beschäftigten vom „Gezeitenland“.

Die negativen Testergebnisse liegen dem Gesundheitsamt und der Ärzteschaft vor. Die überwiegend freiwilligen Tests werden sukzessiv weiter durchgeführt.

Über die weitere Entwicklung werden wir zeitnah informieren.

Borkum - 1. Mai 2020 - Unser neuestes Video!

Unsere neuestes Video mit tollen Aufnahmen ist online. Ein paar Minuten für alle, die Sehnsucht nach unserer schönen Insel haben.
Sprecher: Joél Wehland / Borkum

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5 Minuten Borkum für die Seele

Das hat Borkum noch nicht erlebt. Zur Osterzeit ist die Insel gespenstisch leer. Normalerweise prägen zahlreiche Gäste das Inselbild, doch stattdessen herrscht gähnende Leere. Niemand hat sich das noch vor wenigen Wochen so drastisch ausmalen können. Viele Insulaner haben Angst und Sorge, wie es für die Insel und auch persönlich weitergeht. Gäste und Zweitwohnungsbesitzer dürfen zurzeit nicht hierher. Doch es gibt auch einige, die Mut machen und Hoffnung geben, die sich der Situation stellen, sei es mit (Gutschein)Aktionen, wie #wirsindborkum, Musik oder sozialem Engagement für die Inselgemeinschaft. Wir hoffen, dass wir alle gemeinsam durch die schwierige Zeit kommen und wünschen ein frohes Osterfest.

Dieses Video ist für alle Borkumer, Insulaner, Gäste, für Butenbörkumer, für Jung und Alt, für alle Fans des schönsten Sandhaufens der Welt, für alle Strandverliebten und Meerliebhaber, die so gerne hier verweilen, für Entdecker der einmaligen Natur und Feinschmecker der vielen kulinarischen Angebote, für die Sonnenuntergangsgenießer, für alle Familien, Verwandten, Freunde und Bekannte, die sich Borkum verbunden fühlen und diese Insel vermissen.

„Borkum ohne Gäste, ist wie Ebbe ohne Flut“.

Auf bessere Zeiten. Alles Gute wünscht das Team von „Borkum Aktuell – Das Inselmagazin“ und „Borkumerleben – Die Wochenzeitung“.

++ Borkumer Mutmacher ++

Online-Information der Nordseeheilbad Borkum GmbH für touristische Unternehmen und Leistungsträger

Die Nordseeheilbad Borkum GmbH (NBG) hat eine neue Online-Seite unter www.borkum.de/information eingerichtet, die sich primär an touristische Unternehmen und Leistungsträger der Insel Borkum richtet. Sie ist über den genannten Link oder aber auch über den Bereich „Service“ im unteren Teil der Webseite zu erreichen.

Ökumene auf Borkum lädt online zu Abendgebet nach Taizé ein

An jedem Freitagabend findet normalerweise in der Ev.-luth. Christuskirche ein Abendgebet nach Taizé statt. Die ökumenische Communauté de Taizé nahe Cluny im Burgund ist vor allem durch ihre ökumenischen Jugendtreffen bekannt, zu denen jährlich rund 100.000 Besucher vieler Nationalitäten und Konfessionen kommen. Die „Gesänge aus Taizé“ werden in vielen Gottesdiensten weltweit gesungen. Ihre Texte sind weitgehend den Psalmen und anderen Schrifttexten entnommen; es sind meditative Wiederholgesänge, gesungene Gebete. An diesem Wochenende lädt die Ökumene auf Borkum ein, das Abendgebet zuhause mitzufeiern und dabei eine Kerze als symbolisches Zeichen der Verbundenheit zu entzünden, die an den auferstandenen Christus erinnert, der von sich gesagt hat: „Ich bin das Licht der Welt“. Die Andacht wurde in der mit einem Lichtermeer geschmückten Christuskirche aufgenommen. Sie kann ab Samstag, den 18.04.2020 ab 18 Uhr unter www.kirche-borkum.de angesehen werden. Weitere Informationen zur Gemeinschaft in Taizé sind unter www.taize.fr/de nachzulesen.

Borkumer Marktplatz geht online

Unternehmen und Selbstständige sind dazu aufgerufen sich hier zu präsentieren. Interessierte können dann gezielt die heimische Wirtschaft durch Nutzung eines Liefer- oder Abholservices unterstützen. Der Landkreis Leer hatte bereits vor einiger Zeit einen virtuellen Marktplatz für den gesamten Landkreis ins Leben gerufen, bei dem sich mittlerweile über 130 Unternehmen präsentieren. Mit der Erstellung eines eigenen Marktplatzes nur für Borkum wurde dieses Konzept übernommen. Nun liegt es an den Borkumer Unternehmen und Selbstständigen sich dort mit ihrem Angebot kostenlos zu präsentieren.

www.borkumer-marktplatz.de

Ostergrüße aus dem Religionsunterricht

SchülerInnen zeigen Herz für die Älteren der Inselgemeinde

Das Engagement vieler ReligionsschülerInnen der Inselschule war in den ersten Wochen seit der Schulschließung ungebremst. Zunächst etwas schleppend, dann jedoch umso eifriger folgten sie dem Aufruf ihrer Religionslehrerin Helene Oest, kleine Osterpräsente für die Bewohner des Seniorenheims zu gestalten, stets versehen mit einem netten schriftlichen Ostergruß und einem passenden Bibelvers, der Hoffnung, Mut und Freude vermitteln sollte.

Die Osteraktion war anfänglich nur für die evangelischen SchülerInnen des achten Jahrgangs gedacht, die sich vor den Frühjahrsferien intensiv mit dem Thema „Diakonie“ beschäftigten. In diesem Zusammenhang dachten sie vor allem über das Zusammenleben mit den älteren MitbürgerInnen nach und suchten nach Möglichkeiten, rücksichtsvoll und verantwortungsbewusst zu handeln – gerade in Zeiten der Corona-Krise und ganz im Sinne der christlichen Nächstenliebe. Da sich die AchtklässlerInnen nach den Inselferien mit ihrer Kreativität etwas zurückhielten, weitete Frau Oest das Projekt nach und nach auf die Religionsklassen 9 und 10, dann den Jahrgang 6 und letztlich auch auf die FünftklässlerInnen aus. Nun kam die Sache endgültig ins Rollen. Die kreativen Werke wurden von früh morgens bis abends vor dem Hause Oest in einer Kiste gesammelt. „Ich bin begeistert und gerührt, wieviele unterschiedliche Geschenke meine SchülerInnen so liebevoll gebastelt haben und wie passend viele Bibelverse sind, die sie dazu auswählten.“, so Helene Oest. Neben bemalten und beschrifteten Steinen und Muscheln offenbarte die Kiste z.B. Mobiles, kleine Sträuße aus Weidekätzchen, Zeichnungen mit Ostermotiven, Aquarellbilder, aus Holz, Muscheln, Stoff oder Papier ideenreich und aufwändig hergestellte Osterhasen, kleine Schmuckkästchen mit beschrifteten Zettelchen, selbst geschriebene Gedichte, ausgeblasene und bemalte Ostereier sowie zwei bedruckte Osterkerzen. Am Karfreitag konnte Frau Shala-Lübben vom Seniorenhuus In‘t Skuul die gesammelten Werke endlich in Empfang nehmen.

Frau Oest bedankt sich ganz herzlich bei Frau Shala-Lübben für die unkomplizierte Zusammenarbeit, bei den Eltern, die ihren Kindern tatkräftig zur Seite standen, und vor allem bei den SchülerInnen, die sich begeistern ließen und Herz bewiesen.

Judith Rakers 'Inselgeschichten Spezial' jetzt am 10.04.2020

Zur Situation auf norddeutschen Inseln: Judith Rakers chattet für ein "Inselgeschichten - spezial" mit Bewohnern über die aktuelle Lage

Aus ihrem "Homeoffice" chattet Judith Rakers mit drei Menschen, die ganz unterschiedliche Geschichten über ihr derzeitiges Inselleben erzählen: Pastorin Pamela Hansen auf Helgoland kann für ihre Gemeinde nur online da sein, weil Gottesdienste, Taufen, Hochzeiten, selbst Beerdigungen wegen der Kontaktsperre nicht stattfinden. In einem selbst gedrehten Handyvideo zeigt Pamela Hansen das menschenleere Helgoland - Einheimische reden schon von "Geisterinsel". Die Pastorin ist auch mit ihrem Mann zusammen in der Freiwilligen Feuerwehr. Diese dürfte derzeit aber nur mit zwei Leuten raus zum Einsatz. Deswegen hoffen natürlich alle, dass es nicht brennt auf Helgoland.

Gastronom, Unternehmer und Landwirt Mathias Schilling erlebt gerade auf Hiddensee schwere finanzielle Einbußen durch COVID-19. Er produziert und vermarktet Dosenfisch. Doch es fahren nicht mehr so viele Kutter aufs Meer, die Produktion steht still, sein Ladengeschäft musste er schließen, genau wie seine Gaststätten. Dass über den Winter weniger los ist, kennt der Geschäftsmann. Das Ostergeschäft bleibt nun dieses Jahr aus, und auch eine lange Zeit danach wird es finanzielle Einbrüche geben. Doch trotz fehlender Einnahmen und harter Zeit verliert Mathias Schilling mit seiner Familie nicht den Mut, denkt positiv.

Albertus Akkermann, der singende Wattführer von Borkum, ist jetzt täglich allein am einsamen Strand mit seinem Akkordeon. Er spielt und singt seine melancholischen Lieder trotzdem - und verbreitet sie per Handy über Social-Media-Plattformen, vor allem, um Einheimische aufzumuntern. Wattführungen, Musik machen, Ferienwohnungen vermieten - das sind die drei Einnahmequellen von Albertus Akkermann. Alle drei fallen weg. Zusammen mit vielen anderen auf Borkum muss er nun abwarten. Er renoviert derzeit seine Wohnküche.

Beitrag in der NDR-Mediathek anschauen: Hier klicken

Online-Orchester #corona-Spezial wird gegründet

Online-Orchester #corona-Spezial wird gegründet

Borkumer MusikerInnen machen auch mit

Über 800 Musiker aus 7 Nationen sind angemeldet - Idee kommt aus Schleswig-Holstein

Die Corona-Krise bringt viele kreative Ideen hervor, eine davon kommt aus Schleswig-Holstein. So hat der Musiklehrer Jens Illemann jetzt ein Online-Orchester gegründet und möchte so zeigen, dass die Musik in Deutschland noch aktiv ist. „Für viele Menschen im Land ist Musik ein zentraler Bestandteil ihrer Freizeit“, sagt der 32-Jährige. Es gehe vor allem darum, wieder gemeinsam Spaß mit toller Musik zu haben.

Auch Borkumer MusikerInnen haben von diesem Projekt über Facebook erfahren und sind dabei.

„Jeder kann mitmachen“, betont der Initiator Jens Illemann und erklärt, „man muss sich nur anmelden und dann bekommt man Noten und ein Klangbeispiel geschickt.“ Das Prinzip ist einfach, die Musiker hören sich das Klangbeispiel an, spielen mit und nehmen sich dabei selber mit dem Handy auf. Diese Aufnahmen werden dann per E-Mail an Illemann geschickt und der erstellt daraus ein Gesamtwerk.

„Über 400 Musiker haben bei den ersten drei Videos schon mitgemacht“, freut sich Illemann. Dies sei aber nur der Anfang, mittlerweile haben sich weit über 800 Musiker aus 7 Nationen über die Webseite angemeldet und täglich kommen viele Videos an.

Jede Woche soll es nun ein Stück Musik aus Schleswig-Holstein geben mit dem #corona-Spezial Online-Orchester – so lange, bis die Krise überstanden ist. Die Videos werden auf den Facebook-Seite des Norddeutschen Film-Orchesters und Rockin‘ Symphony oder auf youtube immer samstags um 18 Uhr veröffentlicht.

www.facebook.com/norddeutschesfilmorchester

www.facebook.com/rockinsymphony

https://www.youtube.com/channel/UCqgh3GczSHGXYo-f_SMGOag

Infos und Anmeldung unter www.corona-orchester.de

Feuerwehrfrau Tanja Wolthausen spielt Ode an die Freude in 30 Meter Höhe

Feuerwehrfrau Tanja Wolthausen stieg am Dienstagabend, 31.03.2020, in den Korb der Drehleiter und fuhr am Neuen Leuchtturm fast 30 Meter in die Höhe. Auf der Trompete spielte sie Beethovens „Ode an die Freude“ – vielen besser bekannt als die Europahymne. Auf der Insel waren die Trompetenklänge bis an die fast menschenleeren Strände zu hören. Gänsehautfeeling pur.

Danke Tanja!

Danke auch an Torsten Dachwitz für die Drohnen-Aufnahmen und den Schnitt des Videos

Hier geht's zum Video auf der Facebook-Seite der Freiwilligen Feuerwehr Borkum

"Ode an die Freude" vom Fenster/Balkon aus in ganz Deutschland

Die Corona-Pandemie trifft auch die Musikszene. Konzerte werden verschoben. Gerade in Italien machen viele sich und anderen Mut mit einer Gesangseinlage vom Balkon oder Fenster aus. Auch in Deutschland nehmen sich viele ein Beispiel und setzen ein Zeichen. Vergangenen Sonntag (22.03.2020) spielten auch auf Borkum die Nachbarn Akkermann und Meems, sowie der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Borkum das Lied "Ode an die Freude" von Ludwig van Beethoven. Vielen Dank an euch allen. Ihr seid Borkumer Mutmacher!

Albertus Akkermann singt um Mut zu machen

Unser "singender" Wattführer Albertus Akkermann hat zusammen mit dem Ankerherz Verlag (www.ankerherz.de) einen Mutmacher in dieser schweren Zeit aufgenommen. Jeden Tag singt er nun ein Lied von seiner Insel um den Menschen Mut zu machen. Vielen Dank Albertus!

Borkumer Sonntagsbrief für den 17.05.2020

Ein Gruß zum Sonntag. Wenn Ihr mögt, gebt oder schickt diesen "Sonntagsgruß" gerne weiter an andere aus Eurem Umfeld, von denen Ihr denkt, dass sie sich darüber freuen würden.
Hier könnt Ihr den Sonntagsbrief downloaden.

Borkumer Sonntagsbrief für den 10.05.2020

Ein Gruß zum Sonntag. Wenn Ihr mögt, gebt oder schickt diesen "Sonntagsgruß" gerne weiter an andere aus Eurem Umfeld, von denen Ihr denkt, dass sie sich darüber freuen würden.
Hier könnt Ihr den Sonntagsbrief downloaden.

Borkumer Sonntagsbrief für den 26.04.2020

Ein Gruß zum Sonntag. Wir können nicht in der Kirche Gottesdienst  feiern - aber anders. Wenn Ihr mögt, gebt oder schickt diesen "Sonntagsgruß" gerne weiter an andere aus Eurem Umfeld, von denen Ihr denkt, dass sie sich darüber freuen würden. Hier könnt Ihr den Sonntagsbrief für den 25.04.2020 downloaden

Borkumer Sonntagsbrief für den 19.04.2020

Ein Gruß zum Sonntag. Wir können nicht in der Kirche Gottesdienst  feiern - aber anders. Wenn Ihr mögt, gebt oder schickt diesen "Sonntagsgruß" gerne weiter an andere aus Eurem Umfeld, von denen Ihr denkt, dass sie sich darüber freuen würden.
Hier könnt Ihr den Sonntagsbrief downloaden.

Borkumer Sonntagsbrief für den 05.04.2020

Ein Gruß zum Sonntag. Wir können nicht in der Kirche Gottesdienst  feiern - aber anders. Wenn Ihr mögt, gebt oder schickt diesen "Sonntagsgruß" gerne weiter an andere aus Eurem Umfeld, von denen Ihr denkt, dass sie sich darüber freuen würden. Hier könnt Ihr den Sonntagsbrief für den 05.04.2020 downloaden

Borkumer Sonntagsbrief für den 29.03.2020

Ein Gruß zum Sonntag. Wir können nicht in der Kirche Gottesdienst  feiern - aber anders. Wenn Ihr mögt, gebt oder schickt diesen "Sonntagsgruß" gerne weiter an andere aus Eurem Umfeld, von denen Ihr denkt, dass sie sich darüber freuen würden. Hier könnt Ihr den Sonntagsbrief für den 29.03.2020 downloaden

Borkumer Sonntagsbrief

Ein Gruß zum Sonntag. Wir können nicht in der Kirche Gottesdienst  feiern - aber anders. Wenn Ihr mögt, gebt oder schickt diesen "Sonntagsgruß" gerne weiter an andere aus Eurem Umfeld, von denen Ihr denkt, dass sie sich darüber freuen würden.
Da der Gottesdienst am Sonntag, 22. März 2020 in der Reformierten Kirche gewesen wäre, gibt es ein Foto von dieser Kirche. Hier könnt Ihr den Sonntagsbrief downloaden.

Evangelische Kirche in Deutschland lädt zum singen und musizieren ein

Am 18.03.2020 lud die Evangelische Kirche in Deutschland alle Menschen ein, jeden Tag um 19 Uhr gemeinsam "Der Mond ist aufgegangen" zu singen oder zu musizieren - jeder und jede auf seinem Balkon oder im Garten. Denn Singen verbindet und tut gut. Auch auf Borkum haben Daniela und Tjark Beckmann mit ihren beiden Kindern und Heike Springer vor dem Seniorenhuus In't Skuul mit genügend Abstand musiziert. Eine tolle Aktion. Vielen Dank!

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